AKNÖ Staudinger: Höchste Zeit für Entlastung

Neue Belastungen treffen vor allem die Pendler

Wien (OTS) - Wien (AKNÖ) - Mit 1. Juli 2007 wird die Mineralölsteuer (MöSt) für Diesel um 3,6 Cent und für Benzin um 1 Cent angehoben. Bereits ein Monat vorher kommt es zur Erhöhung der Mindestversicherungssumme bei der Haftpflichtversicherung, womit auch die Prämien bei Verträgen mit niedrigeren Beträgen steigen. Dem noch nicht genug, fällt Mitte des Jahres auch der 300-Euro-Bonus beim Kauf eines neuen Diesel-PKW mit Partikelfilter, während die "Strafsteuer" für fehlende Filter in gleicher Höhe aufrecht bleibt.

"Es ist höchste Zeit, diese weiteren Belastungen speziell für die Pendler auszugleichen", so AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. Die Erhöhung des amtlichen Kilometergelds, wie sie dieser Tage auch vom ARBÖ gefordert wurde, steht schon lange im Forderungskatalog der NÖ Arbeiterkammer ganz oben. Angesichts der immer größer werdenden Zahl an Teilzeitbeschäftigten mit geringem Einkommen schlägt die AKNÖ zusätzlich eine Erhöhung des Verkehrsabsetzbetrags NEU auf 471 Euro vor. Gleichzeitig soll die Erhöhung auch mit einer Negativsteuerwirkung ausgestattet werden. "Damit kommen endlich auch BezieherInnen niedrigerer Einkommen in den Genuss dieser Entlastung", sagt Staudinger.

Handlungsbedarf sieht er auch bei den bestehenden Pendlerpauschalien. Diese sollten durch einen sogenannten "Pendlerabsetzbetrag NEU" -ebenfalls mit Negativsteuerwirkung - ersetzt werden. "Das bedeutet, dass nicht die Steuerbemessungsgrundlage sondern die Steuerschuld sinkt", erklärt der AKNÖ-Präsident, dass damit nicht nur das gesamte System vereinfacht, sondern auch eine große Ungerechtigkeit beseitigt werde.

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