Schabl: Rund um die Uhr Pflege muss solidarisch finanziert werden

Viele Familien warten auf ein leistbares und legales Modell

St. Pölten (SPI) - Die Pflege ist ein Thema, das die Bevölkerung bewegt. Umso mehr ist es wichtig, mit nachhaltigen Lösungen in die Öffentlichkeit zu gehen. "Viele Familien warten auf eine gesetzliche Regelung, die eine Pflege daheim ermöglicht. Für den Großteil der Bevölkerung sind die kolportierten 3.000 Euro monatlich an Pflegekosten eine Summe jenseits aller Finanzierbarkeit", lässt der NÖ Sozialreferent, LR Emil Schabl, kein gutes Haar am Vorpreschen von Minister Bartenstein in Sachen 24-Stunden-Pflege.****

Neben der Finanzierung sind für Soziallandesrat Schabl noch weitere wichtige Punkte unbeantwortet geblieben. "Auf der arbeitsrechtlichen Seite sind genauso wie im Bereich der Qualitätssicherung viele Fragen noch offen. Die Betreuung pflegebedürftiger Menschen ist extrem belastend, die Fluktuation in diesem Berufsfeld ist außerordentlich hoch. Gerade die Qualitätskontrolle spielt bei einer zukünftigen ‚Rund um die Uhr Pflege’ eine wichtige Rolle", sieht Schabl dringenden Handlungsbedarf.

"Es geht um eine solidarische Finanzierung wie bei der stationären Pflege. Ein leistbares und funktionsfähiges Modell wird gebraucht und keine Teillösung für höhere Einkommensschichten. Was wir brauchen, ist eine praktikable Gesamtlösung und keine Schnellschüsse. Solange die Finanzierungsfrage nicht gelöst ist, werden die betroffenen Familien im Regen stehen gelassen. Eine völlige Überarbeitung des Modells unter Mitwirkung aller Verantwortlichen im Pflegebereich und der Sozialpartner ist dringend erforderlich", so LR Schabl abschließend.
(Schluss) ha

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