Pirker: Mehr und bessere Arbeitsplätze für Jugendliche

Europaparlament will neue Impulse für Wachstum und Beschäftigung

Klagenfurt, 9. Februar 2007 (ÖVP-PD) Für jeden Schulabgänger sollen innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der Ausbildung entweder ein Jobangebot, ein Trainee-Programm oder weitere Ausbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen: Das ist eine zentrale Forderung des Europäischen Parlaments an den bevorstehenden Frühjahrsgipfel der Europäischen Union. Gefordert werden auch weiters mehr Investitionen für besser ausgebildete und qualifizierte Arbeitnehmer, um die Produktivität und die Beschäftigungszahlen zu steigern. "Unser Ziel muss es sein, in Europa nicht nur mehr, sondern gleichzeitig auch bessere Arbeitsplätze zu schaffen", betont Dr. Hubert Pirker, Obmann des Kärntner ÖAAB und ÖVP-Europaparlamentarier: "Nur durch eine gemeinsame europäische Vorgangsweise in essentiellen Bereichen können wir den neuen Herausforderungen am Arbeitsmarkt gerecht werden und eine Antwort Europas auf die Globalisierung geben." ****

Das Europäische Parlament nimmt den bevorstehenden Frühjahrsgipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in seiner Plenarsitzung in der kommenden Woche zum Anlass, um sowohl vom deutschen Ratsvorsitz als auch der Kommission ein verstärktes Engagement für mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa einzufordern. In einer Entschließung legt das Parlament dabei auch eigene Forderungen und Impulse vor. "In manchen Punkten greift das Parlament dabei Initiativen der österreichischen Ratspräsidentschaft auf, die Wolfgang Schüssel als Ratspräsident im März 2006 im Rat mehrheitsfähig machen konnte. Das Europäische Parlament bleibt auf dieser Linie: Mehr Arbeitsplätze für Jugendliche und bessere Ausbildungsmöglichkeiten sind für uns zentrale Punkte", so Pirker weiter.

Die Entschließung des Europaparlaments umfasst auch die Forderung nach einer Erhöhung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz: "Die Bürgerinnen und Bürger müssen gesund in Pension gehen können. Das bedeutet eine bessere Vorbeugung und Vorsorge am Arbeitsplatz, um massive Folgekosten für die Gesundheitssysteme zu vermeiden", betont der Kärntner Europaparlamentarier. Ebenso zentral für die Erreichung der Lissabon-Ziele sei verstärkte Schaffung von höher qualifizierten Arbeitsplätzen, Hand in Hand mit einer Verbesserung von Bildungs- und Ausbildungssystemen und der EU-Programme zum Lebenslangen Lernen. Last, but not least nannte Pirker die Notwendigkeit nach umfangreichen und leistbaren Kinderbetreuungsstätten, um auch die Chancen der Frauen am Arbeitsmarkt zu erhöhen. "In allen diesen Bereichen müssen die Mitgliedstaaten Ergebnisse liefern. Europa kann und muss die
Impulse geben und die Rahmenbedingungen schaffen. Umsetzung ist Sache der Mitgliedstaaten - und hier sind alle gefordert", so
Pirker abschließend.

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