Verkehrswegeausbau in Wien - SP-Hora über VP-Gerstls Optimismus wegen neuem SP-Infrastrukturminister erfreut

Wien (SPW-K) - Erfreut darüber, dass "nun auch VP-Gemeinderat Gerstl die Übernahme der Verantwortung für das Infrastrukturministerium durch einen höchst kompetenten SP-Politiker als gute Chance für die Wiener Verkehrspolitik bewertet", zeigte sich Freitag der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, Karlheinz Hora. "Gerstl hat offensichtlich erkannt, dass bei der abgewählten vormaligen Regierung Schüssel, vor allem bei deren Finanzminister, große Vorbehalte gegenüber notwendigen Infrastrukturmaßnahmen in Wien bestanden haben", meinte der SP-Gemeinderat Freitag in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien.

Es bestünden nun tatsächlich günstigere Voraussetzungen, dass die für Wien so wichtigen Verkehrsbauvorhaben, wie z. B. die Wien-Straßenumfahrung, und der Hauptbahnhof verwirklicht würden. Beim U-Bahnbau seien die Chancen nun wieder gut, dass sich der Bund bei den Kosten mit 50 Prozent beteilige, führte Hora weiter aus. Bis zum Ende der letzten Regierungsperiode habe ja sich ja Finanzminister Grasser gegen die Fortführung der vorher langjährig geübten Kostenteilung Bund-Wien beim U-Bahnbau heftig gesträubt. Auch für eine Neuorganisation des VOR - und damit eine noch effizientere Wirkungsweise dieses bewährten Verkehrsverbundes - stünden die Signale recht günstig, gab Hora weiter seiner Meinung Ausdruck.

Hinsichtlich der Überlegung von Gerstl, einen Ast der U-Bahnlinie U 6 bei der Gumpendorfer Straße auszubinden und zum künftigen Hauptbahnhof zu führen, erklärte Hora, dass dieser Plan nicht neu wäre, sondern schon vor rund 100 Jahren diskutiert, aber schließlich aus Kostengründen verworfen worden wäre. Eine Vorleistung der Verbindung zwischen dem West- und Südbahnhof sei die Auslegung der Stadtbahnlinien 118-G bei der Station Gumpendorfer Straße gewesen, eine Linienführung, die sich aber auf Dauer nicht bewährt und deshalb wieder eingestellt worden wäre. Hora abschließend: "Ich bin jedenfalls überzeugt, dass mit der künftigen direkten Anbindung der U 1 an den neuen Hauptbahnhof, sowie des Betriebs von insgesamt bis zu sieben S-Bahnlinien über bzw. direkt an dessen Rand, drei Straßenbahnlinien, der Buslinie 13A und 69A eine ausgezeichnete Erreichbarkeit des neuen Bahnhofs gewährleistet ist". (Schluss)

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