Bures: Das Gemeinsame vor das Trennende stellen

Wien (OTS) - Das Büro der Frauenministerin hält zu den heutigen Aussagen der Grünen Frauensprecherin Brigid Weinzinger fest:

Der Frauenministerin geht es darum, gemeinsam mit den Frauen aus der Politik, den Frauenvereinen und -organisationen und den NGO’s die Lebenssituation der Frauen auf Basis der im Koalitionsabkommen definierten Eckpunkte zu verbessern. Die Eckpunkte des Koalitionsabkommens sollen, in Zusammenarbeit mit allen engagierten Vertreterinnen der Interessen der Frauen, mit Leben erfüllt werden. Die zentralen Ziele: eine höhere Frauenerwerbsquote und Vollzeitplätze, von denen man leben kann, Kampf gegen die Frauenarmut und Kampf gegen Gewalt an Frauen. Die Kritik an der im Koalitionsabkommen fixierten Erhöhung der Frauenerwerbsquote ist als "reine Polemik und unseriöse Zahlenspielerei" zurückzuweisen. Ziel ist, wie von Frauenministerin Bures mehrfach betont, die Steigerung der Frauenerwerbsquote um drei Prozent - und zwar durch qualitativ hochwertige Arbeitsplätze und nicht durch geringfügige Beschäftigungsverhältnisse und Teilzeitjobs.

Doris Bures selbst hält am Freitag fest: "Ich denke, dass es allen Frauenpolitikerinnen in erster Linie darum gehen sollte, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen. Und wir haben das Entscheidende gemeinsam: Wir alle wollen die Lebenssituation der Frauen, ganz individuell nach ihren jeweiligen Bedürfnissen und Interessen, wesentlich verbessern. Nützen wir diese große Chance und sehen wir dazu, dass wir nicht gleich in den ersten Wochen einer gemeinsamen Arbeit zu viel Porzellan zerschlagen."

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