Kickl: Späteres Pensionsantrittsalter erhöht nur die Arbeitslosigkeit

45 Arbeitsjahre sind genug

Wien (OTS) - Gegen eine Anhebung des Pensionsantrittsalters von 65 Jahren sprach sich heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl aus. Eine solche Maßnahme erhöhe letztendlich nur die Arbeitslosigkeit, denn für den Durchschnittsarbeitnehmer sei es schwierig, in diesem Alter einen Arbeitsplatz zu finden.

Der Grundsatz, nach 45 Arbeitsjahren oder spätestens mit 65 Jahren ohne Abschläge in Pension gehen zu können, stehe für die FPÖ außer Frage, betonte Kickl. Eine Umschichtung potentieller Pensionsbezieher in die Altersarbeitslosigkeit könne kein Mittel einer vernünftigen und am Menschen orientierten Politik sein. Sozialminister Buchinger solle sich nicht auf irgendwelche Events wie Haareschneiden vor laufender Kamera konzentrieren, sondern sich um die Sorgen und Probleme der Menschen kümmern. Es sei außerdem bedenklich, dass ein solcher Vorschlag ausgerechnet von einem sozialdemokratischen Sozialminister komme. Wenn das so weitergehe, könne man das Sozialministerium auch gleich ins Bartenstein-Ressort eingliedern. Der jetzige Vorstoß sei ohnehin symptomatisch, denn die Pensionisten seien durch die nicht erfolgte Pensionserhöhung die ersten Opfer der großen Koalition geworden.

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