Blecha: Pflege muss leistbar sein!

Unverständliche Molterer- und Bartenstein-Aktionen

Wien (SK) - "Pflege muss für alle leistbar sein! Das Bartenstein-Modell einer Legalisierung der 24-Stunden-Pflege um 3.000 Euro Untergrenze bedeutet, dass nur jene die notwendige Pflege erhalten, die es sich leisten können. Das kann nicht die Lösung des Problems sein", reagierte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst auf die aktuelle Pflegedebatte. ****

Blecha kritisierte auch das Molterer-Nein zur Bereitstellung zusätzlicher Mittel in Höhe von 200 Millionen Euro. Blecha: "Dass die Beseitigung des Pflegenotstandes Geld kosten wird, war und ist allen Beteiligten klar. Der Pensionistenverband hat gemeinsam mit den Pflegeorganisationen die Einrichtung eines Pflegefonds gefordert und einen diesbezüglichen Gusenbauer-Vorschlag begrüßt, der von allen anerkannt wurde. Umso unverständlicher ist daher, dass der Vizekanzler dem jetzt negativ gegenübersteht", erklärte Blecha.

"Auf Hochtouren arbeiten sieben Arbeitskreise des Österreichischen Seniorenrates an einem Gesamt-Konzept für eine leistbare, menschliche, qualitativ hochwertige und zukunftssichere Pflege", gab Blecha bekannt.

Die sieben Arbeitskreise beschäftigen sich mit:

1) Vorsorge (Finanziell, Wohnbereich, Persönlich, Sozial, Information)
2) Ausbildung, Forschung und Qualitätssicherung
3) Struktur und Organisationsfragen zwischen den Gebietskörperschaften
4) Unterstützung für pflegende Angehörige
5) Die Rolle der Freiwilligen-Organisationen
6) Finanzfragen
7) Gesetzgeberische Erfordernisse

Blecha kündigte eine Ergebnispräsentation "in Bälde" an. (Schluss) up/mp

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