Landesrätin Stöger erfreut über klaren Kurswechsel in der Gesundheitspolitik

Zukunftsorientierter Umbau statt Abbau bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung

Linz (OTS) - "Der klare Kurswechsel der neuen Bundesregierung in
der Gesundheitspolitik - zukunftsorientierter Umbau statt Abbau bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung - ist überaus begrüßenswert", kommentiert Oberösterreichs Gesundheits-Landesrätin Dr.in Silvia Stöger das Regierungsprogramm im Bereich Gesundheit sowie entsprechende Aussagen der neuen Gesundheitsministerin.

Das Schließen von Spitälern sei weder ökonomisch noch hinsichtlich der medizinischen Versorgungsqualität die Lösung, betonte Ministerin Kdolsky in einem Interview. Der Weg der neuen Bundesregierung sei das Umwandeln von Akut- in Rehabilitations- und Nachsorgebetten. Und man werde dabei demografische und geografische Unterschiede in den Regionen berücksichtigen.

"Diesen Weg hat Oberösterreich mit seiner Spitalsreform 2005 bereits eingeschlagen und wird ihn bei der Umsetzung des 'Regionalen Strukturplans Gesundheit Oberösterreich 2010' heuer fortsetzen", bekräftigt Stöger. Wesentlichster Reformschritt ist dabei das im Stöger-Gesundheitsplan ausgearbeitete und bei der OÖ. Spitalsreform übernommene umfassende Altersmedizin- und Nachsorge-Konzept. Kernpunkt darin ist die Schaffung von insgesamt rund 360 Akutgeriatrie-Betten und die Umwandlung von rund 500 Akutbetten in Nachsorgebetten in den oberösterreichischen Spitälern.

"In diesen Spezialabteilungen, die auch über entsprechend geschultes Personal verfügen, kann ganz gezielt sowohl auf die medizinischen Bedürfnisse insbesonders älterer Patienten als auch auf die menschlichen Begleitaspekte eingegangen werden", betont Stöger. "Denn es ist besonders darauf Rücksicht zu nehmen, dass ein Spitalsaufenthalt gerade ältere Personen oft stark verunsichert und Ängste sowie Hilflosigkeitsgefühl erzeugt."

Zielgruppe sind zwar vor allem geriatrische Patienten, aber keinesfalls ausschließlich. Im Vordergrund dieser neuen Einrichtungen steht generell die Behandlung von Patienten nach Unfällen oder schweren bzw. degenerativen Erkrankungen mit dem Ziel, deren Fähigkeit zur weitgehend selbständigen Lebensführung zu erhalten oder wieder herzustellen, weiteren Funktionsverlusten vorzubeugen, die Lebensqualität zu erhöhen sowie die Re-Integration in das gewohnte Lebensumfeld.

Therapeutische Maßnahmen wie reaktivierende Pflege, spezielle Pflegekonzepte, Ergotherapie, Physiotherapie und medizinische Betreuung sichern einen zielorientierten Verbesserungsprozess für die PatientInnen. Bei der Entlassung aus der Station werden neben dem Patienten auch die Angehörigen, der Hausarzt und die Überleitungspflege miteinbezogen. Wieder zu Hause erleichtern bei Bedarf die Mobilen Dienste mit ihrem umfangreichen Service die Bewältigung des Alltags.

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