Innere Stadt - SP-Stepp: "Stenzel verzichtet auf acht Millionen Euro für den Bezirk!"

Ablehnung des Finanzierungsangebots der Stadt bei der Straßensanierung kann den Bezirk teuer zu stehen kommen

Wien (SPW-K) - "Das Nein von ÖVP, FPÖ und Grünen zum Finanzierungsangebot der Stadt Wien zur Generalsanierung von Graben, Kärntner Straße und Ring wird die Innere Stadt im Endeffekt teurer kommen, als die Annahme dieses Angebots", erklärt die SP-Bezirksvorsteherin Stellvertreterin MMag.a Daniela Stepp. Nun könnte die Stadt bei Straßenabschnitten, wo "Gefahr im Verzug" herrscht, Sanierungsarbeiten beauftragen und sich die Kosten dafür vom Bezirk zurückholen, erklärt Stepp. Die Generalsanierungen der genannten Straßenabschnitte seien aber nur aufgeschoben und müssten in den kommenden Jahren nachgeholt werden. "Ob es dann nochmals so ein großzügiges Angebot der Stadt geben wird, ist aber fraglich", sagt Stepp.

Nach der heutigen Ablehnung durch VP, FP und Grünen in der Bezirksvertretung müsse nun der Bezirk zu 100 Prozent für sämtliche Sanierungsarbeiten aufkommen, sagt Stepp. Die Ringstraße beispielsweise "zerbröselt regelrecht" an einigen Stellen, die zuständigen Stellen müssen nun prüfen, ob und wo "Gefahr im Verzug" bestehe. "Alleine diese Sanierungen würden den Bezirk mehr kosten, als der 20 Prozent Anteil an der Gesamtsanierung von Ring, Graben und Kärntner Straße. Dazu kommen weiterhin die jährlichen Ausgaben, um Schäden am Graben und in der Kärntner Straße auszubessern. Die Geschäftsleute werden sich wohl auch in den nächsten Jahren mit zahlreichen Baustellen vor ihren Schaufenstern abfinden müssen", bedauert die SP- Bezirksvorsteherin Stellvertreterin die sture Haltung der ÖVP.

Stenzel und ihre Büroleiterin Mayerhofer hätten hoch gepokert und verloren, resümiert Stepp. Statt einer umfassenden Lösung in Kooperation mit der Stadt ist nun der Bezirk auf sich allein gestellt. Unverständlich ist für die SP-Bezirksvorsteherin Stellvertreterin, dass sich die anderen Parteien zu Handlangern von Bezirksvorsteherin Stenzel machen lassen. "Keine der anderen Parteien hat einen Vorschlag zur Lösung der Probleme gemacht. Man gewinnt immer mehr den Eindruck, der ÖVP gehe es ausschließlich um Frontalopposition gegen das Rathaus. Jegliche wirtschaftliche Vernunft wird dabei außer acht gelassen", erklärt MMag.a Daniela Stepp nach der Sitzung der Bezirksvertretung. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger

Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 533 47 27-8194
Mobil: 0664/826 84 27
thomas.kluger@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002