IKG bedauert geringes Strafausmaß für bekennenden antisemitischen Vandalen

Wien (OTS) - Das Landesgericht für Strafsachen erlebte heute die stolze Selbstdarstellung eines antisemitischen Gewalttäters. Der kroatische Staatsbürger Alen Furjan bekannte sich zu seinem Vandalenakt in der Chabadschule, der einen Schaden von etwa 150.000 EU verursachte.

Bei einem möglichen Strafausmaß von 6 Monaten bis 5 Jahren wegen schwerer Sachbeschädigung sind die vom Richter vorgeschlagenen 15 Monate für die IKG völlig unangemessen und unverständlich. Die IKG hofft daher, dass schon aus Gründen der Universal- und Individualprävention bei einem völlig uneinsichtigen Straftäter, der die Bereitschaft zur Wiederholung von Verbrechen erkennen ließ, von der Staatsanwaltschaft gegen das milde Strafausmaß berufen wird.

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