HAUBNER: BZÖ fordert steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten!

Wien 2007-02-07 (OTS) - Die stellvertretende BZÖ-Klubobfrau, Familiensprecherin Ursula Haubner fordert die Eltern gerade bei den Kinderbetreuungskosten weiter zu entlasten. Bei dem BZÖ-Modell eines steuerlichen Absetzbetrages für die Kinderbetreuung würden alle Eltern berücksichtigt werden und gleichzeitig die volle Wahlfreiheit der Eltern über die Form der Kinderbetreuung gewahrt bleiben. Ob Kindergartenplatz oder Kindermädchen, Tagesmutter oder Hort - alle Formen würden damit steuerlich berücksichtigt.

"Ich kann mir einen Kinderbetreuungszuschlag zum Kinderabsetzbetrag vorstellen, der alle Eltern mit Kindern zwischen drei bis zehn Jahren berücksichtigt. Das heißt eine Erhöhung um 70 Prozent zum jetzigen Kinderabsetzbetrag von 50,9 Euro. Das bedeutet zum Beispiel für eine Familie mit zwei Kindern im Alter von sechs und acht Jahren einen Mehrbetrag von 72,8 Euro pro Monat und damit 873,6 Euro mehr pro Jahr.", so Haubner.

"Das BZÖ setzt auf eine familienorientierte Politik, denn die Familie ist die Grundlage der Gesellschaft. Durch die Politik des BZÖ wurden die Familien massiv gestärkt. Sei es durch die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes, die Erhöhung der Familienbeihilfe oder die Erhöhung des Alleinverdienerabsetzbetrages für das 1. Kind um 130.-; mit 2 Kindern um 175,-- Euro; mit 3 Kindern und jedes weitere um 220.- Euro. Eine weitere steuerliche Entlastung der Eltern durch die Absetzbarkeit jeder Form von Kinderbetreuungskosten ist für uns von hoher Wichtigkeit, betont Ursula Haubner.

"Mit der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes wurde der Bezieherinnenkreis verdoppelt. Die Zuverdienstgrenze wurde unter dieser Bundesregierung vervierfacht. Auch die Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die Pension ist grundlegend verbessert worden. Während in den Jahren 1998 bis 2001 die durchschnittliche Frauenpension um 2 Prozent gesunken ist, stieg sie in den Jahren 2001 bis 2004 um 15 Prozent", sagte Haubner weiter.

"Wir haben durch die schon gesetzten Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf viel für die Familien erreicht. Das ist aber natürlich noch nicht das Ende. Mit der Aufhebung der Zuverdienstgrenze und der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten fordert das BZÖ jetzt den logischen nächsten Schritt für die Familien in Österreich", erklärt Haubner abschließend.

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