BMHS-Lehrergewerkschaft für Beibehaltung der derzeitigen Ferienregelung

Wien (OTS) - Entgegen allen Unkenrufen aus der Elternschaft ist festzustellen, dass die derzeit gültige Regelung der schulautonomen freien Unterrichtstage die beste aller möglichen Lösungen ist. "Kehren wir zur alten Lösung zurück, finden die Sprechtage und Klassenkonferenzen wieder während der Unterrichtszeit statt und die Schüler haben an diesen Tagen unterrichtsfrei. Die Termine setzt allein die Schule nach den schulinternen Gegebenheiten fest, eine zentralistische Regelung ist nicht sinnvoll", betont BMHS-Lehrergewerkschaftsvorsitzender Mag. Jürgen Rainer.

Durch die vielen Feiertage während des Unterrichtsjahres ergeben sich Zwickeltage, die von Eltern und Schülern gerne als verlängerte Wochenenden genutzt werden. An einem solchen Zwickeltag fehlen deutlich mehr Schüler als an "normalen" Wochentagen und ein vernünftiger Unterricht ist oft nicht möglich.

Zur Sicherung eines maximalen Unterrichtsertrages haben alle Schulen deshalb beschlossen, die Konferenzen und die Elternsprechtage außerhalb der regulären Unterrichtszeit in die späten Nachmittags-und Abendstunden zu verlegen. Mit den so eingearbeiteten Tagen können durch einen Beschluss des SGA die problematischen Zwickeltage unterrichtsfrei erklärt werden.

"Bedauerlicherweise werden Diskussionen über Ferienregelungen immer öfter von wirtschaftlichen Überlegungen geprägt. Der Versuch, über die schulautonom freien Tage Herbstferien einzuführen ist aus touristischer Sicht verständlich. Ideal wäre wohl eine Streuung über drei Wochen in Analogie zu den Semesterferien. Einzelne Bundesländer orientieren sich bei der Festlegung ihrer Semesterferien eher an den Ferialzeiten in Deutschland und Holland. Schulische Belange bleiben dabei oft unberücksichtigt", so Rainer abschließend.

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Mag. Jürgen Rainer
Gewerkschaft BMHS
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