KHM-Generaldirektor Wilfried Seipel will im Amt bleiben.

Nach Aussprache mit Neo-Kulturministerin Claudia Schmied sagt der umstrittene Museumschef in NEWS: "Ein Jahr ist im Gespräch."

Wien (OTS) - Der Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums, Wilfried Seipel, nimmt in der morgen erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift NEWS zu seinen Zukunftsplänen Stellung. Seipel, dessen Vertrag 2008 ausläuft, erläutert Ausbaupläne für Kunst- und Völkerkundemuseum und meint: "Ich glaube nicht, dass wir das in zwei Jahren schaffen. Ich nehme an, dass wir auch 2009 dafür brauchen." Ob der bei der SPÖ höchst umstrittene Manager seinen Vertrag verlängern wolle? "Ein Jahr ist im Gespräch, aber das wird das Kuratorium beraten und der Ministerin vorschlagen."

Ein erstes Gespräch mit der neuen Ministerin sei sehr gut verlaufen. "Wir haben uns, glaube ich sehr gut verstanden, und ich bin beruhigt und eigentlich sehr froh aus diesem Gespräch ins Museum zurückgekehrt." Als vordringliche Aufgabe Schmieds sieht Seipel eine Erhöhung der Basisförderung für die Museen um insgesamt 20 Millionen Euro. Sonst "werden wir unseren gesetzlichen Auftrag wahrscheinlich nicht mehr erfüllen können." Schließtage und ein Zurückstellen von Ausbauplänen wären die Folge. "Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Österreich als Kulturnation sich das leisten kann."

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