Hilfswerk begrüßt Bartenstein-Plan als weiteren wichtigen Schritt

Präsident Karas: "Regierung nimmt Pflege und Betreuung ernst. Aber Qualitätskontrolle und Finanzierung sind noch offen!"

Wien (OTS) - Das Hilfswerk begrüßt das gestern von Wirtschaftsminister Bartenstein skizzierte Programm der Legalisierung der bisher illegalen ausländischen Betreuerinnen und Betreuer bezüglich der Arbeitszeiten als weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Gesamtlösung dieser Frage.

"Die Änderung des Ausländerbeschäftigungsgesetzes und das Amnestiegesetz waren die ersten Schritte. Mit der Arbeitszeitregelung nimmt Wirtschaftsminister Bartenstein jetzt die nächste Aufgabe in Angriff", sagt Hilfswerk-Präsident Othmar Karas und betont: "Der Plan knüpft daran an, was das Hilfswerk bereits seit Sommer 2006 vorgeschlagen hat. Offen sind dann noch die Themen Finanzierung und Qualität. Die Träger sind bereit, die Haushalte in der Frage der Anstellung zu unterstützen und die Qualitätssicherung zu übernehmen. Bezüglich Finanzierung ist klar, dass in Zukunft mehr Geld in die Pflege und Betreuung fließen muss. Bund und Länder müssen sich einig werden!", so Karas weiter.

Positiv sei, dass das Thema Pflege und Betreuung auch 2007 ein Top-Thema bleibe und die Regierung diesen Bereich ernst nehme. "Das Hilfswerk und die anderen Träger arbeiten weiterhin gerne an den Lösungen mit!", so Karas abschließend.

Das Hilfswerk ist im Bereich der mobilen Pflege die größte Organisation in Österreich. Es unterstützt regelmäßig 20.910 alte und kranke Menschen durch professionelle Hilfe und Pflege daheim. Das Hilfswerk beschäftigt 7.600 MitarbeiterInnen. Die Gesamtleistung des Hilfswerks (Umsatz) beträgt 149,62 Millionen Euro.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Harald Blümel
Österreichisches Hilfswerk
Bundesgeschäftsstelle
Tel.: 01 / 40442 - 12
Mobil: 0676 / 8787 60203
harald.bluemel@hilfswerk.at
www.hilfswerk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HLW0001