Weinzinger: Tierleid bei Tiertransporten skandalös

Ministerin Kdolsky ist gefordert, mehr als ihr Vorgänger zu tun

Wien (OTS) - "Die 65 Rinder aus Estland, die ausschließlich aus Profitgründen und sinnloser Weise 64 Stunden lang zum Schlachthof nach Salzburg gekarrt wurden, um dort getötet und anschließend als Fleisch wieder nach Estland exportiert zu werden, sind ein trauriges, aber leider klassisches Beispiel für die Missstände im Bereich der Tiertransporte", kommentiert die Tierschutzsprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger den Vorfall, der ausführlich in den Salzburger Nachrichten geschildert wird. Im wesentlichen gehe es um Profit und die Auslastung von Schlachthöfen. "Tierleid ist den Profiteuren kein Hindernis", so Weinzinger.

"Ich fordere die neue Tierschutz-Ministerin Kdolsky auf, umgehend zu handeln und mehr als der vorher zuständige und untätige Verkehrsminister Gorbach gegen diese unerträglichen Zustände zu unternehmen", so Weinzinger. Die Tierschutzsprecherin der Grünen fordert einen österreichischen Vorstoß in Brüssel für eine EU-weite Verkürzung der Transportzeiten und in Österreich eine Tiertransport-Kontroll-Offensive. Ebenso kündigt Weinzinger eine parlamentarische Anfrage zu den Missständen rund um die Tiertransporte an.

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