"Rote Karte" für Bewerbung der Fußball-EM 2008 in Italien

Sinnvollere Verwendung der finanziellen Mittel für Breitensport in Kärnten - Forderung nach mehr Gemeinsamkeit und der Einbindung von Fachleuten

Klagenfurt (SP-KTN) - Als beschämend bezeichnete heute, Mittwoch, der Sportsprecher der SPÖ-Kärnten, LAbg. Hans-Peter Schlagholz, die Vorgehensweise von Tourismusreferent Gerhard Dörfler, "der ein tragisches Ereignis als Vorwand nimmt, um den Werbevertrag mit der italienischen Nationalmannschaft, dessen nicht-Verlängerung sich ohnehin schon abzeichnete, zu beenden". Darüber hinaus sei es skandalös, dass bei der EM-Offensive der Kärnten Werbung auf dem italienischen Markt "aus dem Vollen geschöpft" werde, während Kärntner Sportvereine äußerst sparsam haushalten müssten, kritisierte Schlagholz.

"Mit viel weniger finanziellen Mitteln kann viel mehr erreicht werden", bedauert der SP-Sportsprecher, dass das "verprasste Geld" nicht dem Breitensport in Kärnten zugute gekommen ist. Schlagholz:
"Unsere Sportvereine leisten wertvolle Arbeit für die Jugend und bei diesen wäre das Geld viel sinnvoller investiert." Bei der Bewerbung der Fußball-EM wundere ihn aber sowieso nichts mehr, da sich diese nicht gerade durch Weitblick und Kompetenz auszeichne, so der SP-Sportsprecher. So sei es beispielsweise nicht nachvollziehbar, warum die Bewerbung dieses Sportgroßereignisses unter Ausschluss der Sportzuständigkeit des Landes stattfinde und nur eine Angelegenheit des Tourismusreferates sei, betonte Schlagholz die Forderung nach mehr Gemeinsamkeit und einer stärkeren Einbindung von Fachleuten.

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