Wiener ÖVP spricht sich für Kontrolle von PC-Gewalt-Spielen aus

Wien (OTS) - Ein richtiger Schritt für eine zukünftige bundesweite Regelung wäre die Teilnahme Wiens am PEGI ("Pan European Game Information")-Kennzeichnungssystem im Bereich der Computer- und Videospiele, betonte der Mediensprecher der Wiener ÖVP, GR Dr. Franz Ferdinand Wolf, im Rahmen eines Mediengespräches am Mittwoch. Um speziell die unter Jugendlichen beliebten gewaltverherrlichenden PC-Spiele besser in den Griff zu bekommen, solle es auch zur Einrichtung eines landeseigenen Gremiums zur Kontrolle aller auf dem Markt befindlichen Computerspiele und Medien kommen, so Wolf weiter. Ebenso müsse das Thema in Form entsprechender Kampagnen öffentlich problematisiert werden.

Zum Hintergrund: Computerspiele haben sich in den letzten 15 Jahren zu einem mächtigen Markt entwickelt, der etwa für das Jahr 2004 für einen Umsatz von umgerechnet fast 19 Milliarden Euro sorgte. Zu den etwa 18.000 existierenden PC-Spielen kommen jährlich geschätzte 1.800 neue Spiele hinzu. Rund 80 Prozent der Spiele weisen gewaltsame Handlungen auf, 5-8 Prozent verfügen über einen dezidiert gewaltverherrlichenden Charakter.

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