Heinisch-Hosek: Frauenerwerbsquote wird um drei Prozentpunkte erhöht

Kritik der Grünen nicht nachvollziehbar

Wien (SK) - Die Kritik der grünen Frauensprecherin Brigid Weinzinger an der SPÖ-Frauenpolitik "beruht offensichtlich auf absichtsvollem Missverstehen", sagt SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. Grundsätzlich könnte es auch Weinzinger bekannt sein, dass die Beschäftigungsrate für Frauen nach dem letztverfügbaren Wert von Eurostat in Österreich bei 62 Prozent liegt. Die SPÖ-geführte Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Frauenerwerbsquote um drei Prozentpunkte auf 65 Prozent zu steigern. "Dieses Vorhaben ist nun ganz und gar nicht 'peinlich', wie Weinzinger findet, sondern bedeutet neue Jobs für 70.000 Frauen", erläuterte die SPÖ-Frauensprecherin. ****

Auch die pauschale Kritik der Grünen an der Frauenpolitik der Regierung kann Heinisch-Hosek nicht nachvollziehen. "Frauenpolitik ist in jedem Kapitel des Regierungsprogramms drinnen", betonte Heinisch-Hosek am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Das reicht von der speziellen Arbeitsmarktförderung für Frauen, die mit 100 Millionen Euro dotiert sein soll, das Heben der Vollerwerbsquote von Frauen, Verbesserungen bei der Entlohnung in der Teilzeit, Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, Armutsbekämpfung bis hin zu einem besseren Schutz vor Gewalt. Ganz wichtig ist es der SPÖ auch, die Einkommensschere zu schließen, erläuterte Heinisch-Hosek. (Schluss) wf

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