Brand in U-Bahn-Station Karlsplatz - SP-Ekkamp: Miese Beschuldigungen von VP-Gerstl in keiner Weise haltbar

Kabelbrand durch weggeworfene brennende Zigarette verursacht - Wiener U-Bahn funktioniert ausgezeichnet

Wien (SPW-K) - "Der Verkehrssprecher der Wiener ÖVP, Gerstl, argumentiert mit seiner Kritik an der Wiener U-Bahn im Zusammenhang mit einem gestern aufgetretenen Kabelbrand in der U-Bahn-Station Karlsplatz einmal mehr wider besseres Wissen und daher höchst unseriös. Seine miesen Beschuldigungen gegen die Wiener Linien sind durch die Realität in keiner Weise gerechtfertigt. Der Schwelbrand, bei dem nicht zuletzt durch das umsichtige Verhalten sowohl der MitarbeiterInnen der Wiener Linien als auch der Polizei und Feuerwehr keine Personen zu Schaden gekommen sind, ist auf eine weggeworfene, noch brennende Zigarette zurückzuführen", stellte Mittwoch SP-Gemeinderat Franz Ekkamp in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Behauptungen des VP-Mandatars fest.

Brände durch von Fahrgästen - bzw. Personen, sie sich in U-Bahn-Stationen aufhielten - weggeworfene Glimmstengel hätten sich in jüngerer Zeit bedauerlicherweise zu einem veritablen Problem für die Wiener Linien entwickelt, setzte Ekkamp fort. Das Tabakgesetz verbiete zwar die Belästigung von nicht rauchenden Fahrgästen durch Rauch nicht nur in den Zügen, sondern auch in den Stationsgebäuden, deshalb hätten auch die Wiener Linien, so der Mandatar, die Aschenbecher in den Stationsgebäuden entfernen müssen. Trotzdem rauchten Fahrgäste oftmals ihre Zigaretten in den Station zu Ende. Ekkamp: "Seit 1. Jänner des heurigen Jahres sind alle Stationen mit Nichtraucher-Piktogrammen gekennzeichnet, in regelmäßigen Durchsagen wie ebenso bei den Infoscreen-Projektoren wird zudem auf das Rauchverbot hingewiesen. Weitere Rauchverbots-Kampagnen sind außerdem in Vorbereitung. Auch die Stationsaufsicht verstärkt ihr Augenmerk auf die Einhaltung des Rauchverbots".

Abschließend betonte Ekkamp nochmals, dass der gestrige Schwelbrand nichts, aber auch schon gar nichts mit dem Alter der U-Bahn-Fahrzeuge, wie dies Gerstl in seiner Aussendung einmal mehr behauptetet hätte, zu tun habe. "Gerstl sagt einmal mehr die Unwahrheit. Und das wie immer auf besonders billige Weise. Die Wiener U-Bahn funktioniert ausgezeichnet, sie ist sicher. Für Zwischenfälle, für die das Verkehrsunternehmen Wiener Linien nicht verantwortlich zeichnet, kann ihm deshalb auch nicht die Schuld in die Schuhe geschoben werden", schloss Ekkamp. (Schluss)

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