VP-Gerstl: Neuerlich Brand im Wiener U-Bahnsystem - Schluss mit Schönreden!

Wien (VP-Klub) - Im neuerlicher Brand im Wiener U-Bahn-Netz am gestrigen Dienstag Nachmittag im Bereich der Station Karlsplatz sieht LAbg. Wolfgang Gerstl, Verkehrssprecher der ÖVP Wien, die Berechtigung seiner wiederholten Forderung nach umgehender Erneuerung des veralteten U-Bahnsystems mehr als bestätigt. "Auch wenn die dafür Verantwortlichen in der Wiener SP-Stadtregierung immer wieder via Presseaussendung zu beteuern versuchen, dass Wiens U-Bahnen weltweit zu den besten und sichersten zählen - die Realität zeigt ein anders Bild. Im Sinne der Sicherheit der Fahrgäste der Wiener Linien ist rasches Handeln angesagt. Mit dem ewigen Schönreden muss jetzt endlich Schluss sein."

In immer kürzeren Zeitabständen - die letzte Brand im U-Bahn Bereich liegt erst knapp drei Wochen zurück - gibt es Meldungen von U-Bahn Ausfällen, meist verursacht durch Brände, die nicht nur eine Benutzung dieses Verkehrsmittels unmöglich machen, sondern auch zur Gefahr für die Fahrgäste werden können. "Jetzt sollten bei der dafür zuständigen Finanzstadträtin Brauner doch endlich die Alarmglocken schrillen. Wie lange glaubt die Stadt Wien noch, diese gefährlichen Pannen durch Schönreden zu lapidaren Zwischenfällen herunterstilisieren zu können? Müssen Fahrgäste erst zu Schaden kommen, bis endlich gehandelt und den Wiener Linien das für Neuinvestitionen und Sanierungsarbeiten notwendige Geld zur Verfügung gestellt wird? Ein Komplettaustausch der weit überalterten U-Bahngarnituren und eine Generalsanierung der elektrischen Leitungen ist längst überfällig. Und das hat rasch zu erfolgen. Vor 30 Jahren mag Wiens U-Bahn weltweit ja zu den modernsten gezählt haben, jetzt aber haben aber die Garnituren ihr Lebensende erreicht und das Leitungssystem ist sanierungsbedürftig", kritisiert der VP-Verkehrssprecher.

"Gerade von der Ex-Gesundheitsstadträtin und jetzigen Finanzstadträtin Brauner, der das Wohlergehen und die Gesundheit der Wienerinnen und Wiener nach eigener Angabe immer ein Herzensanliegen war, ist zu erwarten, dass sie diese Zustände nicht länger duldet. Bei noch längerem Zuwarten kann der Frau Stadträtin der Vorwurf, durch Nicht-Handeln fahrlässig zu handeln, nicht erspart werden", schließt Gerstl.

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