Grippewelle hat Österreich erreicht: Schnelles Reagieren erspart Leiden!

Wien (OTS) - Nachdem Österreich im vergangenen Jahr von der Grippewelle nahezu verschont geblieben war, scheint sie dieses Jahr die Alpenrepublik wieder heftig heimzusuchen. Die Zahl der Grippeerkrankungen hat in der letzten Woche in fast allen Bundesländern stark zugenommen. Allein in Wien sind die Krankenstandsmeldungen aufgrund von Grippe/grippalen Infekten von 10.000 in der Vorwoche auf fast 15.000 gestiegen (MA 15). Dieser starke Anstieg ist ein typisches Zeichen für den Beginn einer Grippe-Epidemie. Laut Univ.-Prof. Dr. Franz X. Heinz, Leiter des Virologischen Instituts der Medizinischen Universität Wien, ist das dafür verantwortliche Influenza-Virus eindeutig identifiziert worden:
Influenza A (H3N2). Damit ist die Grippewelle seitens der offiziellen Stellen bestätigt. Der Virologe rät: "Bei ersten Grippesymptomen sofort den Arzt kontaktieren!"

Die echte Grippe darf nicht unterschätzt werden

"Die "echte" Grippe (Influenza) tritt typischerweise sehr plötzlich auf. Sie führt zu hohem Fieber, starken Kopf- und Gliederschmerzen und ist eine Erkrankung, die nicht unterschätzt werden darf bzw. zu Komplikationen führen kann", so Univ.-Prof. Dr. Theresia Popow-Kraupp. Die einzige Möglichkeit, den Influenzaviren schnell und effektiv zu begegnen, ist der Neuraminidasehemmer Tamiflu(R)*, der sich als hochwirksames Mittel zur Behandlung und Vorbeugung der Influenza erwiesen hat.1, 2 "Ohne solche Medikamente liegen Sie über eine Woche mit hohem Fieber im Bett", so Popow-Kraupp. "Nehmen Sie das Medikament jedoch innerhalb von 48 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome, dann ist das Fieber nach 2 bis 3 Tagen weg und Sie sind schnell wieder auf den Beinen."1 Nachdem die Grippewelle offiziell ausgerufen wurde, haben nun Österreichs ÄrztInnen die Möglichkeit, gemäß dem neuen Erstattungskodex Tamiflu(R)* auf Kassenvergütung zu verordnen - dies bedeutet, dass die Kosten für das Medikament von der Krankenkasse zur Behandlung der Grippe übernommen werden.

Vorsorge und Therapie: weniger leiden - früher wieder fit

Der Neuraminidasehemmer Tamiflu(R)* (Wirkstoff Oseltamivir) wird Erwachsenen und Kindern ab dem vollendeten 1. Lebensjahr in Form von Hartkapseln oder eines Saftes (Suspension) verabreicht. Prophylaktisch eingenommen bietet Tamiflu(R)* sofortigen Schutz vor der Grippe.
Zeigen sich bereits Grippesymptome und wird Tamiflu(R)* innerhalb der ersten zwei Tage nach Auftreten der ersten Symptome eingenommen, werden Krankheitsintensität und -dauer und somit eventuelle Komplikationen der Influenza drastisch reduziert.1 Daher empfiehlt der Sozialmediziner Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze: "Um das Medikament im Fall des Falles sofort zur Hand zu haben, sodass es seine Wirkung optimal entfalten kann, empfehle ich jedem, Tamiflu(R)* in der Hausapotheke vorrätig zu haben."
Das Risiko von gefährlichen Folgeerkrankungen der Grippe wie Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Mittelohrentzündung (Otitis media) und Lungenentzündung (Pneumonie) kann mit Tamiflu(R) erheblich verringert werden. Auch Antibiotikaeinsatz und Krankenhausaufenthalte sowie das Risiko einer Ansteckung weiterer Personen werden durch Tamiflu(R) deutlich gesenkt.1, 3, 4, 5

Hervorragende Wirkung - gute Verträglichkeit

Tamiflu(R)* wirkt bei allen Arten der Influenza durch Hemmung des Virus-Enzyms Neuraminidase und verhindert damit die Freisetzung von neugebildeten Viruspartikeln aus den befallenen Zellen. Somit kann sich die Infektion nicht weiter im Organismus ausbreiten. Für Tamiflu(R)* sind keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. Die weltweite Zulassung für Kinder ab einem Jahr unterstreicht die Sicherheit des Medikaments. Auch Grippe-Geimpfte können mit Tamiflu(R)* behandelt werden.
ZwT.: "Grippe-Medikament" für Erwachsene und Kinder
Die empfohlene Therapie-Dosis für Erwachsene beträgt 75 mg Oseltamivir als Kapsel zweimal täglich über einen Zeitraum von fünf Tagen. Bereits Kinder ab einem Jahr können mit Tamiflu(R)* behandelt werden. Eine Suspension mit Tutti-Frutti Geschmack erleichtert Kindern (und Eltern!) die Medikamenteneinnahme. Die Tamiflu(R)*-Suspension lindert die Symptome der Kleinen und wirkt u. a. Mittelohrentzündungen entgegen, die bei Kindern häufig im Zuge einer Influenza auftreten.

Die Symptome der echten Grippe

Um eine echte Grippe von harmlosen grippalen Infekten, also Erkältungskrankheiten und fiebrigen Atemwegsinfektionen, die nicht durch Influenzaviren hervorgerufen werden, unterscheiden zu können, muss man die Symptome der Influenza kennen.
Im Gegensatz zum grippalen Infekt, der langsam beginnt und nicht so schwer verläuft, treten die Symptome der Influenza ganz plötzlich und innerhalb von wenigen Stunden auf. Meist beginnt die Grippe mit starken Kopf- und Gliederschmerzen, Frösteln bis hin zu schwerem Schüttelfrost, Schweißausbrüchen und Fieber. Mit einhergehen Atemwegsbeschwerden, Husten und Halsschmerzen.
In der Regel dauert eine Influenzaerkrankung ein bis zwei Wochen, wobei fünf bis sechs Tage im Bett zugebracht werden müssen.

Grippe-Check Grippe/Influenza Grippaler Infekt Beginn der Erkrankung plötzlicher Krankheitsbeginn, langsam, rasche Verschlechterung, allmähliche Influenza in Region auftretend Verschlechterung Krankheitszeichen betreffen den ganzen Körper lokal (Atemwege) Fieber rasch steigend >38 GradC,Schüttelfrost, leicht Schweißausbrüche erhöhte Temperatur Symptome starke Muskel-, Glieder- und verstopfte oder Husten, Halsschmerzen, laufende Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit Nase Komplikationen schwere Komplikationen möglich selten (z.B. Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Bronchitis)

1 Aoki et al., 2003, J.Antimicrobial Chemotherapy, 51, 123-129.
2 Hayden et al., 2004, JID 189, 440-449.
3 Whitley et al., Pediatr. Infect. Dis. J. 2001; 20,2:127-33.
4 McGeer et al., ICAAC San Francisco 29th September 2006
5 Barr et al., ICAAC San Francisco 29th September 2006
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