FP-Mühlwerth: 25 Psychologen für über 200.000 Schüler sind viel zu wenig

Personalstand der Psychologen muss ausgeweitet werden

Wien, 06.02.2007 (fpd) - Derzeit werden einige Polizisten in Wien dafür ausgebildet, in den Schulen Dialoge und Diskussionen mit Jugendlichen zu führen um ihnen unter anderem auch klar zu machen welchen Nachteil es für das weitere Leben hat, wenn sie jetzt straffällig werden. Fast schon täglich liest man in den Zeitungen von geraubten Handys und bedrohten, niedergeschlagenen und schwerverletzten Jugendlichen, so die freiheitliche Schulsprecherin für Wien, Bundesrätin Monika Mühlwerth.

Laut Experten sei die Gewalt unter Jugendlichen allerdings nicht besorgniserregend. Hier stellt sich allerdings die Frage wer denn mit derartigen Aussagen beruhigt werden soll und vor allem was denn die Eltern, deren Kinder schon Opfer von derartigen Überfällen geworden sind, dazu sagen. Denn mit der in Österreich geübten Praxis des Wegschauens oder Kleinredens wird man nicht weit kommen. Wir müssen uns mit den Problemen auseinandersetzen und Maßnahmen setzen, so Mühlwerth.

25 Psychologen für über 200.000 Schüler sind viel zu wenig und daher gehört der Personalstand der Psychologen dringend erhöht. Die Wiener Freiheitlichen plädieren einmal mehr für die schon lange geforderte Elternschule, um den Erziehungsberechtigten die Möglichkeit zu geben, zu lernen wie man sich in den verschiedensten Situationen verhält und sensibilisierter im Umgang mit der Gewalt reagieren zu können, so Mühlwerth abschließend. (Schluß) paw

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