FP-Mühlwerth: Weibliche Genitalverstümmelung muss der Vergangenheit angehören

Betroffene leiden ein Leben lang unter den Folgen

Wien, 06.02.2007 (fpd) - Da die Genitalverstümmelung in den Intimbereich und die Sexualität eingreift, fällt es betroffenen Frauen und Mädchen oft sehr schwer darüber zu sprechen und sich gegen dieses bestialische Vorgehen zu wehren. Unter dem Vorwand, die Jungfräulichkeit zu schützen steckt der Wunsch, die Frau zu kontrollieren und sie in ihrer Freiheit zu beschränken und unterzuordnen. Es gibt keinerlei gesundheitlichen Bedarf für die Beschneidung sondern es ist eine reine Diskriminierung auf abscheulichstem Niveau, erklärte heute die Obfrau der initiative Freiheitlicher Frauen, Bundesrätin Monika Mühlwerth, anlässlich des internationalen Tages gegen die weibliche Genitalverstümmelung.

Betroffene Frauen müssen weiterhin unterstützt und bestärkt werden. Es gibt keinerlei kulturelle oder religiöse Gründe dafür dass FGM (female genital mutilitation) auch nur annähernd akzeptiert werden kann oder darf. Auch den Männern muss ein für alle mal klar gemacht werden, dass ein derartiges Handeln eine gigantische Form von Gewalt ist und Genitalverstümmelung daher absolut inakzeptabel ist, so Mühlwerth abschließend. (Schluss) paw

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