Schelling: "Österreich bei Begeisterung und Engagement für die Euro 2008 Europameister"

WKÖ-Vizepräsident 487 Tage vor Ankick des "Motivations- und Wirtschafts-Turbos Fußball-EM" Gastredner bei der Branchenmesse ISPO in München

Wien (PWK078) - "Österreich ist in Sachen Engagement und Begeisterung für die Fußball-Europameisterschaft Euro 2008 Europameister", sagte Hans-Jörg Schelling, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), der Interessensvertretung der rund 360.000 österreichischen Unternehmen, bei seinem Vortrag bei der International Trade Show for Sports Equipment and Fashion, kurz ISPO <www.ispo.com>.

Mit der Fußball-Europameisterschaft erwartet Österreich im kommenden Jahr immerhin die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt, die zweitgrößte in Europa und eine Premiere für Österreich, "denn", so Schelling, "es ist unsere erste Europameisterschaftsteilnahme als Austragungsland. Nach der Eishockey-WM 2005 in Wien und Innsbruck und der Rad-WM in Salzburg im vergangenen Jahr steht 2008 der vorläufige Höhepunkt einer Reihe von Großsportveranstaltungen in unserem Land an. Wir haben die Ehre, gemeinsam mit der Schweiz die UEFA EURO 2008, die Fußball-Europameisterschaft, ausrichten zu dürfen", sagte Schelling und hob auch die gute Zusammenarbeit mit dem Partnerland Österreichs hervor.

Welches Land den Titel davontragen wird, zwei Gewinner des "Motivations- und Wirtschafts-Turbos Fußball-EM 2008" (Präsident Schelling) stehen jedenfalls heute schon fest: das sportbegeisterte Publikum und die Wirtschaft.Die Vorbereitungen sind bereits voll im Gang, es geht um Einiges: Die Europameisterschaft 2008 in Österreich soll eine Wertschöpfung in der Größenordnung von rund 321 Millionen Euro bringen. Umgelegt auf das Bruttoinlandsprodukt entspricht das einer Steigerung um 0,15 Prozentpunkte. In Deutschland betrug das Wachstum "nur" 0,1 Prozent. Außerdem wird das Mega-Ereignis knapp 5.400 zusätzliche Jobs in Österreich schaffen, die Hälfte davon soll auch nach der EM erhalten bleiben. 620.000 Menschen werden in den Stadien in Österreich und der Schweiz sowie Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt als Zuseher via TV erwartet. Die erfolgreichen österreichischen Sportlerinnen und Sportler stärken Österreichs Image als Sportland und damit auch den Wirtschaftsstandort Österreich. Und:Der EM-Werbewert für Österreich und für die einzelnen Austragungsregionen ist ein enormer, den es auch wirtschaftlich zu nutzen gelte.

Der Ankick zur Fußball-EM, die in Österreich und der Schweiz ausgetragen wird, erfolgt am 7. Juni 2008, das Finale wird am 29. Juni in Wien über den Rasen gehen. "Fair play und dabei möglichst viele Treffer zu landen" lautet die Devise, und das nicht nur bei der Fußball-EM, sondern auch bis dahin. "Die WKÖ sorgt für und versorgt Österreichs Wirtschaft mit Information aus erster Hand und wir sehen uns als länder- und branchenübergreifende Serviceeinrichtung in Sachen Fußball-Europameisterschaft.", hob Schelling hervor. Die Bandbreite der Informationen reicht dabei von rechtlicher Beratung -Stichwort Marke / Logos - über den wichtigen Bereich Sicherheit bis hin zum relativ neuen Phänomen des Public Viewing, das ist die Durchführung von öffentlich zugänglichen Übertragungen von EM-Spielen.

Als vorbildliches Beispiel nannte Präsident Schelling die Aktivitäten des Fachverbandes Werbung + Marktkommunikation der WKÖ:
Der hat u.a. die meistgestellten Fragen zu den Themenkreisen Werbung, Sponsoring und Marketing rund um die UEFA EURO 2008 gesammelt. Derzeit werden bei Experten zu diesen Themen Antworten auf diese frequently askend questions eingeholt. Die Fragen und Antworten werden auf der Info-Webseite http://em2008.wko.at zu finden sein.

Peter Drössler, der Obmann des Fachverbandes Werbung + Marktkommunikation, betonte auf der ISPO, "dass die Euro 2008 international in der Branche große Schatten vorauswirft." Die von der WKÖ und vom Fachverband Werbung + Marktkommunikation wiederholt erhobene Forderung, für klare Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu sorgen, sei auch in München vielfach zu hören. Daher fordert er:
"Alle an einer erfolgeichen EM Interessierte sind aufgerufen, sich zusammenzusetzen. Ziel muss es sein, auch lokalen und regionalen Wirtschaftstreibenden gute Geschäftschancen zu eröffnen, ohne legitime Interessen von Sponsoren zu verletzen." Dazu sei eine rasche Klärung noch offener Fragen durch die UEFA notwendig, etwa in Bezug auf TV Rechte und deren Lizenzierung sowie bezüglich der transparenten Vergabe von Aufträgen, bei denen öffentliche Gelder im Spiel sind.

"In beiden Bereichen sind Spitzenleistungen zu erbringen, gefragt sind Training mit Ausdauer und Disziplin. Und manchmal gilt es aber auch Rückschläge zu verkraften", stellt WKÖ-Vizepräsident Schelling Analogien zwischen Wirtschaft und Sport her. Und weiter: "Es steht aber auch harter Wettbewerb auf der Tagesordnung. Österreichs Unternehmen beweisen aber in einem international ambitionierten Wettbewerbsumfeld ihre Qualitäten hervorragend." Erfreuliches aktuelles Beispiel: Vor kurzem haben Österreichs Exportunternehmen erstmals die 100-Milliarden-Euro-Marke durchbrochen. "Österreich avanciert zum Exportkaiser", hielt der Interessenvertreter der rot-weiß-roten Wirtschaft vor dem internationalem Auditorium abschließend fest. (JR)

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