VP-Walter ad Brauner: Entlasten statt belasten

Kurs in der Steuerpolitik fortführen

Wien (OTS) - "Die Wiener Stadtregierung kann sich in zweifacher Weise beim Bund bedanken. Zum einen wurde mit der letzten Steuerreform der Boden für Betriebsansiedelungen in der Bundeshauptstadt aufbereitet, zum anderen hat die Betriebsansiedelungsagentur des Bundes (ABA) den Wirtschaftsstandort Wien sehr erfolgreich beworben", so das Resümee von Stadtrat Norbert Walter, Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, zu den vorliegenden Zahlen der Betriebsansiedelungsgesellschaft für 2006. Von den insgesamt 74 neuen Ansiedelungen in Wien im Jahr 2006 gehen 54 auf das Konto der ABA, weitere 8 wurden von ABA und WWFF gemeinsam betreut.

Norbert Walter: "Für den Wirtschaftsstandort Wien ist es von zentraler Bedeutung, dass an den bundespolitischen Weichenstellungen der letzten Steuerreform (Absenkung der KöSt, Gruppenbesteuerung) nicht gerüttelt wurde und wird. Die nach dem VfGH-Entscheid vom Jänner 2007 notwendige Einbeziehung der Freiberufler bei der Begünstigung nicht entnommener Gewinne ist gerade aus Wiener Sicht zu begrüßen, weil in der Bundeshauptstadt 30% aller Freiberufler angesiedelt sind. Folgerichtig lehnen wir auch Pläne zur Wiedereinführung einer Vermögenssteuer ab, weil diese dem Finanzplatz Wien Schaden zufügen würde."

"Von der SP-Stadtregierung und insbesondere der neuen Finanzstadträtin erwarte ich mir, dass sie nicht über Belastungsmaßnahmen sondern Entlastungsschritte für Wirtschaft und Beschäftigte nachdenken, um Betriebsansiedelungen zu unterstützen. Die ÖVP Wien hat mehrfach auf die Notwendigkeit einer Wiener Steuerreform hingewiesen, die etwa die Abschaffung der Werbeabgabe, diverser Gebrauchsabgaben (Luftsteuer) sowie Teile der Vergnügungssteuer umfasst. Der Ball liegt bei der Wiener SPÖ", so Walter abschließend.

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