SP-Stürzenbecher: Wien wird Herausforderungen am Wohnensektor weiterhin erfolgreich meistern

Wien (SPW-K) - "Das Wohnenmanagement der Stadt Wien ist
erfolgreich. In Wien gibt es im Gegensatz zu anderen Städten keine Wohnungsnot, weil leistbare Wohnungsangebote für alle Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen. Mit dieser Politik wird die Wiener sozialdemokratische Stadtregierung auch die Herausforderungen der Zukunft meistern", stellte Dienstag der Vorsitzende des Wohnenausschusses des Wiener Gemeinderates, Dr. Kurt Stürzenbecher, zu den Ausführungen des grünen Stadtrates Ellensohn fest.

Durch die Wohnbauförderung, die allgemeine Wohnbeihilfe, die Notfallswohnungen sowie nicht zuletzt durch spezielle Maßnahmen für Jungfamilien würden vor allem einkommensschwächere Familien bei dem Wunsch nach modernen, zeitgerechten Wohnungen unterstützt, führte Stürzenbecher weiter aus. Die Stadt fördere aber auch großzügig die Sanierung von Althäusern bzw. Wohnungen in diesen Objekten. Stürzenbecher: "Welche wichtigen Stellenwert der Bereich Wohnen in der Politik der Stadtregierung einnimmt, beweist auch die Bilanz des vergangenen Jahres. 2006 investierte die Stadt rund 535 Millionen Euro in Neubau, Sanierung und Direktunterstützungen. Zudem pumpte die Stadt im Bereich von Wiener Wohnen selbst noch einmal rund 600 Millionen Euro in die Erhaltung und Verbesserung der städtischen Wohnhausanlagen. Damit werden direkt und indirekt im Bau- und Baunebengewerbe 20.000 Arbeitsplätze gesichert. Die Wiener Wohnbaupolitik hat Vorbildfunktion für viele andere in- und ausländische Städte", betonte der Gemeinderat.

Nicht zuletzt wies Stürzenbecher die Kritik von Ellensohn an der Vergabepraxis bei Gemeindewohnungen zurück. Stürzenbecher: "Die Zuweisung erfolgt den Bestimmungen entsprechend korrekt, das gewährleistet auch die Einrichtung der Wohnungskommission". Die Behauptung von Ellensohn, Wien betreibe einen Ausverkauf bei den Gemeindewohnungen, stellte der Mandatar insoferne klar, als er erläuterte, dass - wenn überhaupt - nur solche Wohnungen verkauft würden, die keineswegs Gemeindewohnungen im eigentlichen Sinn wären. "Dazu gehören z. B. von Privaten an die Stadt vererbte Zinshäuser aber auch Objekte, die aus anderen Gründen an die Stadt fallen. Wien wird jedenfalls weiterhin keine herkömmlichen Gemeindewohnungen in den von der Stadt errichteten Wohnhausanlagen verkaufen", versicherte Stürzenbecher abschließend. (Schluss)

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