FP-Lasar: Psychische Erkrankungen bei Kindern steigen drastisch an

Vorbeugende Maßnahmen dringend gefordert

Wien,06.02.2007 (fpd) - Die jüngst kolportierten Zahlen von
Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen sind erschreckend. 16 Prozent der knapp 1,2 Millionen Schüler in Österreich leiden unter so genannten Störbildern, dass sind 190.000 junge Patienten. Psychische Störungen werden aber oft erst dann als solche erkannt, wenn es schon fast zu spät ist, so der freiheitliche Wiener Gesundheitssprecher, LAbg. David Lasar.

An die Kinder und Jugendlichen werden heutzutage sehr hohe Ansprüche gestellt. Exaltierter Leistungsdruck und Stress führen dazu, dass die jungen Menschen ständig unter Strom stehen. Aber ohne das Erkennen von psychischen Erkrankungen ist auch eine Heilung nur schwer möglich und so bleiben viele unbehandelte psychische Erkrankungen bis in das Erwachsenenalter stabil. Als präventive Maßnahme ist eine bessere Information, sowohl für Eltern als auch für Lehrer, zum Thema Depression, Persönlichkeitsstörung, Essstörungen oder Manien unabdingbar, so Lasar.

Dringender Bedarf an weiteren psychiatrischen Einrichtungen notwendig

Alleine in Wien können viele jugendliche Patienten auf Grund von Platz- oder Personalmangel gar nicht oder nur unzureichend behandelt werden und müssen zeitweilig sogar auf die psychiatrischen Stationen für Erwachsene verlegt werden. Das ist ein untragbarer Zustand und gehört schnellstmöglich geändert, fordert Lasar.

Die Freiheitlichen in Wien fordern daher die zuständige Stadträtin für Gesundheit, Mag. Wehsely auf, schnellstens Maßnahmen zur Verbesserung der derzeitigen Situation für Jugendliche zu setzen und damit die gesundheitliche Zukunft unserer Kinder zu unterstützen, so Lasar abschließend. (Schluß) paw

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