Fuhrmann: Image der Lehre verbessern!

Junge ÖVP fordert Mindestentschädigung für Lehrlinge

Wien, 6. Februar 2007 (ÖVP-PK) "Arbeit ist einer der entscheidenden Bereiche im Leben eines jungen Menschen. Der Start
in die Beruflaufbahn muss gefördert und unterstützt werden", so Abg.z.NR Silvia Fuhrmann, Bundesobfrau der Jungen ÖVP, heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz und präsentierte die zentralen Forderungen der Jungen ÖVP im Bereich der Lehrlingsausbildung. Für die Junge ÖVP seien die Mindestentschädigung für Lehrlinge und die Attraktivierung des Lehrberufes zentrale Anliegen. "Dafür werde ich mich in den nächsten Wochen und Monaten vehement im Parlament einsetzen", betonte Fuhrmann, denn es sei eine Ungerechtigkeit dass in verschiedenen Branchen Lehrlinge unterschiedlich viel verdienen. Daher forderte Fuhrmann eine Mindestentschädigung für Lehrlinge, die bei 400 Euro liegen könne. ****

Weiters solle durch gezielte Maßnahmen das Image des Lehrberufes verbessert werden. "Schon in naher Zukunft droht uns durch die Demographie und den Trend zu höherer Bildung ein Mangel an Lehrlingen und damit Fachkräften", erklärte Fuhrmann und daher gelte es, den Lehrberuf attraktiver zu gestalten. Die Junge ÖVP fordere Qualitäts-Audits für Lehrbetriebe, damit der Lehrling die Möglichkeit hat, sich über die Qualität des Ausbildungsbetriebes ein objektives Bild zu machen.

Für Fuhrmann sei hier auch die Reform des AMS ein wichtiges Anliegen: "Wer jung ist und keine Lehrstelle bzw. keinen Arbeitsplatz findet, muss schneller vermittelt werden und darf
nicht als `Unvermittelbar` abgestempelt werden." Das Arbeitsmarktservice müsse arbeitssuchende, junge Menschen schneller vermitteln. Zusätzlich sollen private Jobvermittler im Auftrag der Regierung Jobs vermitteln dürfen.

Im Regierungsprogramm seien bereits viele Vorhaben verankert, die einen ersten wichtigen Schritt für junge Menschen darstellen. Der Mindestlohn von 1.000 Euro, die Verlängerung des Blum-Bonus sowie die Beibehaltung der Ausbildungsprämie von Unternehmen "sind Chancen für junge Menschen". Die Bundesobfrau der Jungen ÖVP zeigte sich auch froh über die Förderung von überbetrieblichen Ausbildungsverbünden, die künftig auf ganz Österreich ausgedehnt werden sollen. "Das ist gut, aber es reicht nicht, solange es noch junge Menschen gibt, die arbeiten wollen, aber keinen Lehr- oder Arbeitsplatz finden", schloss Fuhrmann.

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Junge ÖVP, Bernadett Thaler, Tel.: (01) 40126-
616, http://www.junge.oevp.at

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