Umfahrungsstraße für Bad Vigaun soll Gefahrenstelle entschärfen!

Blachfellner: Variante "Süd 2007" wurde beschlossen / ÖBB beteiligen sich an Projektkosten / Beginn der Bauarbeiten 2009

Salzburg (OTS) - Jetzt ist es fix: Durch eine Umfahrungsstraße
soll der gefährliche und stauanfällige Bahnübergang auf der Salzachtal-Straße in Bad Vigaun im Ortsteil Langwies entschärft werden. Diese Entscheidung hat Straßenbaureferent Landesrat Walter Blachfellner heute, Dienstag, 6. Februar, bei einem Informationsgespräch bekannt gegeben. "Das ausschlaggebende Kriterium bei der Variantenauswahl war für mich neben wirtschaftlichen und technischen Faktoren die rasche Umsetzbarkeit. Sowohl was die Wirksamkeit für die Verkehrssicherheit als auch den Kostenaufwand betrifft, ist die Umfahrungsstraße die beste Variante, hinter der auch die Gemeinde steht", sagte Blachfellner.

Und so schaut die bauliche Umsetzung aus: Geplant ist, die B 159 Salzachtal Straße entlang der Salzach bis zum Tauglwald zu führen und dann die Bahntrasse zirka 150 Meter südlich des jetzigen Bahnschrankens mit einer Brücke zu überqueren. Landesumweltanwaltschaft und Naturschutz des Landes wurden in die Vorbereitungen dieser so genannten Variante "Süd 2007" eingebunden. "Landschaftsbeeinträchtigungen werden so gering wie möglich gehalten und erforderliche Ausgleichmaßnahmen durchgeführt", versicherte Blachfellner. Wesentlich waren dabei das Konzept zwischen optimaler Einbindung des Bahnhofsbereiches sowie die Ausbildung einer kreuzungsfreien Geh- und Radwegunterführung. Weitere Alternativvarianten wie zum Beispiel eine Unterführung am Bestand wurden ausgeschieden, weil sie nicht nur wesentlich teurer wären und eine enorme Belastung für die Anrainer während der Bauphase darstellen würden, sondern auch durch eine Unterführung der Grundwasserstrom gestört würde. Der Straßenbaureferent rechnet damit, dass mit den Bauarbeiten 2009 begonnen werden könne.

ÖBB beteiligen sich an Projektkosten

Neben den Kosten für den Bahnhofsumbau fallen voraussichtlich rund sechs Millionen Euro an Gesamtbaukosten samt Planungs-, Grunderwerbs-und Errichtungskosten an. Das konstruktive Zusammenwirken aller Beteiligten zeige sich auch bei der Kostenbeteiligung. "Die ÖBB werden sich für den Entfall des Schrankens mit 50 Prozent an den Kosten beteiligen. Ebenso wird die Gemeinde Bad Vigaun einen Teil der Umbaukosten für die Einbindung der L 210 St. Kolomaner Landesstraße übernehmen", so Blachfellner.

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