SPÖ-Kärnten fordert vollständige Aufklärung über EM-Offensive in Italien

Frage nach den Kosten und dem Gegenwert für Kärnten - Initiativen im Kärntner Landtag

Klagenfurt (SP-KTN) - Dass die schrecklichen Ereignisse rund um
das vergangenen Freitag in Italien ausgetragene Fußballspiel sehr zu bedauern seien, stehe außer Frage, jedoch ebenso die Verantwortung von Tourismusreferent Gerhard Dörfler und der Kärnten Werbung für den von der SPÖ von Anfang an kritisch hinterfragten Werbevertrag des Landes Kärnten mit der italienischen Nationalmannschaft, betonte heute, Dienstag, der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser. Nach dem abrupten Ende der Kooperation, über das hinter verschlossenen Türen offenbar schon länger beratschlagt wurde und für das nun ein tragischer Vorfall als Vorwand herhalten müsse, könne diese Angelegenheit nicht einfach ins "Abseits" gedrängt werden, forderte Kaiser, dass "alle Fakten auf den Tisch" gelegt werden.

Die EM-Offensive der Kärnten Werbung in Italien, bei der die SPÖ-Kärnten schon zu Beginn Vieles im Argen liegen sah, werfe unzählige Fragen auf, vor allem aber, wie viel Steuergeld bislang dafür ausgegeben wurde, wies Kaiser auf die Notwendigkeit hin, die Kooperationen und Verträge der Kärnten Werbung genauestens zu beleuchten. Geheimnisumwittert sei bislang auch das Ausscheiden von Franz Koloini, erinnerte Kaiser an den ehemaligen EM-Koordinator der Kärnten Werbung. "Von besonderem Interesse ist der Gegenwert für Kärnten", ortete der SP-Klubobmann die Gefahr, dass es nach der Fußball-EM 2008 "außer Spesen nichts gewesen" heißen könnte.

Die SPÖ, die diesbezüglich bereits im Sommer des vorigen Jahres eine amtswegige Prüfung durch den Landesrechnungshof forderte sowie auf deren Initiative hin nun Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Verdachts der Untreue laufen, "wird im Kärntner Landtag weitere Schritte setzen, um die fragwürdigen Marketingaktivitäten der Kärnten Werbung ans Licht zu bringen", kündigte Kaiser an, dass die SozialdemokratInnen in dieser Causa "am Ball bleiben" werden.

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