ARBÖ: Wetter drückt die Winterreifen-Moral

Wien (OTS) - Der ungewöhnlich milde Winter schlägt sich auch in der Winterreifen-Moral nieder, so der ARBÖ: Waren im Jänner 2006 92 % der Autofahrer mit Winterreifen unterwegs, sind es im Jänner 2007 lediglich 86,4 %.

Vergleicht man jedoch die Werte mit den Zahlen der letzten ARBÖ-Stichprobe im November 2006, wollten offensichtlich doch etliche Autofahrer auf "Nummer sicher gehen" und haben die Sommer- gegen die Winterreifen getauscht (von 71 % auf 86,4 %).

In der Hitliste der Winterreifen-Umstecker führt Salzburg vor Tirol und Burgenland. Salzburg und Tirol wohl auch aus dem Grund, dass in Deutschland Strafen drohen, wenn das Fahrzeug wegen falscher Bereifung liegen bleibt und zum Verkehrshindernis wird (20 Euro bzw. 40 Euro inkl. einen Punkt in Flensburg, wenn dadurch einen Stau verursacht wird), so der ARBÖ. Die Burgenländer waren schon immer "Winterreifen-Fans", vor allem um sich rechtzeitig gegen die oft wechselhafte Wetterlage in ihrem Bundesland zu wappnen.

Auch in der Steiermark, Kärnten (hier vor allem aufgrund des massiven Wintereinbruchs im Jänner) und Oberösterreich haben sich seit November viele Autofahrer entschieden, doch die Winterpneus "anzuschnallen". Nahezu unverändert blieb die "Winterreifenquote" in Vorarlberg, Wien und Niederösterreich - hier wohl begründet durch milde Wetterlage.

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