Jugend hat bei der Wiener SPÖ geringen Stellenwert

Bezirke brauchen mehr Budget für Jugendprojekte

Wien (OTS) - "Die Bezirke brauchen von der Stadt Wien eine
stärkere finanzielle Unterstützung für Jugendanliegen. Mit den derzeitigen Bezirksbudgets ist, speziell die Innere Stadt betreffend, nicht wirklich viel umsetzbar. Jugendliche scheinen bei der Wiener SPÖ einen sehr geringen Stellenwert zu haben ", erklärt Elisabeth Woschnagg, VP-Bezirksrätin und Jugendsprecherin der Inneren Stadt, angesichts der Tatsache, dass das Bezirksbudget mit den Kosten für die Generalsanierung der Kärntner Straße, Graben und Ring, zusätzlich massiv belastet werden soll.

Da in die Innere Stadt auch viele Jugendliche von anderen Bezirken einpendeln, bräuchte der Bezirk dringend eine Aufstockung des Budgets. Lediglich 3,8 Mio. Euro pro Jahr erhalte der 1. Bezirk von der Stadt Wien zur Erledigung aller seiner Aufgaben, wie unter anderem die Straßenerhaltung und -reinigung, für Schulen, die Straßenbeleuchtung und Ampelanlagen. Projekte für Jugendliche, seien es soziale oder für eine sinnvolle Freizeitgestaltung, die auch in den Aufgabenbereich des Bezirks fallen, wären aber, so Bezirksrätin Woschnagg, schon kaum mehr zu realisieren. Jetzt drohe, gehe es nach dem Willen der Stadtregierung, dem Bezirk eine zusätzliche finanzielle Belastung von 2,4 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten im Vorfeld zur Fußball EM 08.

"Statt die Innere Stadt mit derartigen Zusatzbelastungen in die Schuldenfalle zu treiben, sollte die Stadt Wien auf die Stimme der Jugend hören und Jugendprojekte weit mehr unterstützen, als sie das bis dato gemacht hat. Bei uns hat die Jugend einen hohen Stellenwert, wir kennen die Anliegen der jungen Bewohnerinnen und Bewohner und wollen ihnen einen auch für sie attraktiven Bezirk bieten. Dazu bedarf es aber ausreichender finanzieller Mittel seitens der Stadt Wien", so der Appell der VP-Bezirksrätin Woschnagg in Richtung Wiener SP-Stadtregierung.

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