GROSZ: Faymann probt sich in willkürlicher Verkehrspolitik

Von ursprünglicher Ankündigung, den Tempo-100-Wahnsinn zu stoppen, ist nichts übrig geblieben

Wien (OTS) - "Verkehrsminister Faymann war für uns mit seinen ersten Äußerungen als Verkehrminister, den derzeitigen Tempo 100-Limitierungswildwuchs von einigen durchgeknallten Landespolitikern zu beseitigen, der einzige Lichtblick dieser großen Belastungs- und Stillstands-Koalition. Die neuen Pläne lediglich in Oberösterreich und Tirol Verkehrsbeeinflussungsanlagen zu installieren und die Limits nur teilweise zurückzunehmen, zeigen aber, dass nunmehr auch Faymann mit Bomben und Granaten umgefallen ist", reagiert BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz am Sonntag auf die Aussagen des neuen SP-Verkehrsministers.

Die Verkehrspolitik des Neo-Minister ist für den BZÖ-Generalsekretär nicht wirklich schlüssig. "Was ist mit den unsinnigen Beschränkungen in der halben Steiermark oder dem Tempo 100-Abschnitt auf der Salzburger A10?", fragt sich Grosz. Es sei für die gesamte Bevölkerung klar, dass Faymann nur willkürliche Verkehrspolitik mache, um etwa seinen Parteifreunden wie Voves und Wegscheider nicht auf die Füße zu treten. "Jede Autofahrerin und jeder Autofahrer in Österreich fragt sich mittlerweile, wofür diese Bundesregierung gut sei, wenn sie - wenn sie überhaupt einmal etwas macht - ständig ihr Wort bricht und Versprechen am laufendem Band revidiert", so Grosz. Faymann sei gefordert, seine großspurigen Ankündigungen im Interesse aller Autofahrer so rasch wie nur möglich umzusetzen, um dem "ganzen Spuck ein Ende zu bereiten". (Schluss) ms

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