Stummvoll: Was hat die SPÖ zu verbergen?

SPÖ verzögert stundenlang die Befragung des Ex-ÖGB-Präsidenten

Wien (ÖVP-PK) - Durch endlose und wiederholte Befragungen des Vorstands der Finanzmarktaufsicht (FMA) Heinrich Traumüller - heute erst der zweite Zeuge im Untersuchungsausschuss - versucht die SPÖ die Befragung des ehemaligen ÖGB-Präsidenten Fritz Verzetnitsch zu verzögern. Offenbar will die SPÖ damit dessen Aussage im Untersuchungsausschuss vor Redaktionsschluss der Wochenendzeitungen verhindern. Das widerspricht allerdings den Vereinbarungen, und ich frage mich, was die SPÖ zu verbergen hat, so der ÖVP-Fraktionsführer im Banken-Untersuchungsausschuss Dkfm. Dr. Günter Stummvoll heute, Freitag. ****

"Die Befragung des ÖGB-Präsident war mit 10.30 Uhr vorgesehen. Stattdessen diskutiert die SPÖ lieber darüber, ob die in die Bilanzerstellungen involvierten Experten einen akademischen Titel haben oder nicht. Und SPÖ-Fraktionsführers Jan Krainer lässt Traumüller bereits zum dritten Mal einen Absatz aus den dem Ausschuss ohnehin vorliegenden Akten vorlesen. Diese Verzögerungstaktik ist absolut abzulehnen. Schließlich geht es hier darum, die Verschleierungstaktik der Karibikgeschäfte aufzudecken, und Verzetnitsch ist ein wichtiger Zeuge, um endlich Licht ins Dunkel zu bringen", schloss Stummvoll.
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