Arbeitszeitflexibilisierung: Industrie mahnt Zusagen der Gewerkschaft ein

IV-GS Beyrer: Regierung hat Sozialpartnervorschlag 1:1 übernommen - Gewerkschaft soll sich nicht aus Verantwortung stehlen

Wien (OTS) - (PdI) Mit Verwunderung reagiert die Industriellenvereinigung (IV) auf Aussagen aus Teilgewerkschaften zu den Plänen der Bundesregierung, die Sozialpartnereinigung zur Flexibilisierung der Arbeitszeit umzusetzen. "Die Bundesregierung hat den Sozialpartnervorschlag zur Arbeitszeitflexibilisierung 1:1 in das Regierungsprogramm übernommen. Jetzt offensichtlich, wenn an die Umsetzung gegangen wird, auf Verzögerungstaktik oder Verweigerung zu setzen, stellt der Paktfähigkeit mancher Gewerkschafter kein gutes Zeugnis aus", betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Mag. Markus Beyrer. Der IV-Generalsekretär erinnerte daran, dass größere Flexibilität bei der Arbeitszeit auch zu größerer Arbeitsplatzsicherheit führe.

Ausdrücklich sprach Beyrer jedoch ÖGB-Präsident Hundstorfer und WKO-Präsident Leitl das Vertrauen aus, die Bundesregierung bei der Umsetzung der ausgehandelten Lösung auch entgegen manchen Arbeitnehmer-Äußerungen zu unterstützen. Die IV hatte den Sozialpartner-Kompromiss als Schritt in die richtige Richtung begrüßt, jedoch auch deutlich gemacht, dass es aus Sicht der Unternehmen in der Industrie noch weiter reichende Veränderungen geben muss, "dies betrifft insbesondere den Durchrechnungszeitraum, der nun mit 24 Wochen begrenzt ist. Ein Durchrechnungszeitraum über den Konjunkturzyklus hinweg ist für viele Unternehmen wünschenswert und notwendig", so Beyrer.

Rückfragen & Kontakt:

IV-Newsroom
Tel.: (++43-1) 711 35-2306
Fax: (++43-1) 711 35-2313
info@iv-newsroom.at
http://www.iv-net.at/medien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0001