FP-Gudenus: Schulautonome Tage - Landeseinheitliche Regelung notwendig

Wünsche der Eltern müssen beachtet werden

Wien, 02.02.2007 (fpd) - Eine klare Mehrheit der Eltern, nämlich
82 Prozent, wünschen sich eine Umwandlung in einheitlich verordnete schulfreie "Zwickeltage", wie man der jüngst veröffentlichten Studie des Dachverbandes der Pflichtschulelternvereine entnehmen kann. Anhand dieser Studie wird wieder einmal verdeutlicht, dass die schulautonomen Tage wie wir sie derzeit haben, in Wirklichkeit nur für Familien mit einem Kind geeignet sind, übte heute der freiheitliche Bildungssprecher für Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus, Kritik.

Gerade bei Eltern mit Kindern an unterschiedlichen Schulen stellt sich in der jetzigen Situation die Frage der Betreuung und die damit oftmals anfallenden Kosten. Auch Alleinerzieherinnen stehen häufig vor einem fast unlösbaren Problem, da hierbei noch die Vereinbarkeit der Arbeitszeiten im Beruf dazukommen. Eine landeseinheitliche Regelung in dieser Sache würde den Familien die Planung für die Betreuung erleichtern, denn schließlich ist es für die Eltern wichtig zu wissen, dass ihre Kinder in guten Händen sind, so Gudenus.

Eine bundesweite Regelung in dieser Angelegenheit lehnen die Freiheitlichen ab, da dies - ähnlich wie bei den Sommerferien -bewirken würde, dass die Preise in den Erholungsgebieten ansteigen und die Eltern dadurch wieder eine Belastung mehr hätten. Eine landeseinheitliche Regelung wäre in diesem Fall sicherlich zielführender, so Gudenus abschließend. (Schluss) paw

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