Kaiser: Bildungssystem an den Bedürfnissen der Schulpartnerschaft orientieren

SPÖ unterstützt Forderungen der Elternvereinsverbände - Einheitliche Lösung bei schulautonomen Tagen notwendig - Kritik an unpädagogischer Semesterzeugnisregelung

Klagenfurt (SP-KTN) - "Der Bildungsbereich zählt zum Herzstück der sozialdemokratischen Politik", betonte heute, Freitag, der Klubobmann und Bildungssprecher der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser. Ein an den Bedürfnissen der Schulpartnerschaft orientiertes Bildungssystem sei von enormer Bedeutung und zusammenhängend damit gäbe es eine große Bereitschaft der SPÖ, sich mit den überwiegend berechtigten Forderungen der Elternvereinsverbände wie etwa die Förderung der Stärken der Kinder oder die Abkehr vom prüfungsbezogenen Kurzzeitwissen auseinander zu setzen und diesen auch in der Praxis Rechnung zu tragen, so Kaiser.

Für eines der wesentlichsten Anliegen der SPÖ-Kärnten, die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen, "gibt es eine breite Allianz von Eltern, Schülern und Politik", berichtete der SP-Klubobmann. Die von der Kärntner SPÖ ins Leben gerufene Aktion "25 sind genug! Initiative zur Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen" sei bereits von tausenden Kärntnerinnen und Kärntnern unterschrieben worden, sieht Kaiser dadurch den Wunsch vieler Eltern nach kleineren Klassen bekräftigt. Zudem sei die Forderung der SPÖ-Kärnten bereits in das Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP aufgenommen worden und im Herbst beginne die Umsetzung, zeigte sich Kaiser diesbezüglich erfreut.

Darüber hinaus sei es dringend notwendig, auch in anderen Bildungsbereichen offensiv zu bleiben und so beispielsweise Ganztagsschulen zu forcieren oder die Nachmittagsbetreuung schülergerecht zu organisieren, sagte Kaiser. Neue Unterrichts- und Lernmethoden sowie der Einsatz der Reformpädagogik sind weitere Ziele, die es umzusetzen gilt, sprach sich der SP-Bildungssprecher für die Optimierung des Bildungswesens aus. In der Frage der schulautonomen Tage plädiert Kaiser für eine kärntenweite Lösung, da es jetzt bei diesen einen "Fleckerlteppich" gäbe. "Entweder werden die schulautonomen Tage überhaupt abgeschafft oder weitestgehend vereinheitlicht", so Kaiser.

Kaiser: "Als völlig falsch und zutiefst unpädagogisch erweist sich die Regelung, dass bereits die Semesterzeugnisse der 4. Schulstufe für die Bildungskarriere herangezogen werden. Selten zuvor hat sich die langjährige SPÖ-Forderung nach einer gemeinsamen Mittelstufe richtiger erwiesen als angesichts des nunmehrig praktizierten Ausleseverfahrens. Die SPÖ-Kärnten wird alles unternehmen, um diese noch frühere Selektion rückgängig zu machen."

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