Motz: Niederösterreich nimmt Vorreiterrolle bei Elektrotankstellen ein

Mehr als 280 Klimabündnisgemeinden könnten Angebot verfünffachen

St. Pölten (SPI) - In Niederösterreich gibt es mit 55 von österreichweit 140 Standorten die meisten Tankstellen für Elektroautos. Das Land Niederösterreich nimmt damit im Bereich Stromtankstellen eine Vorreiterrolle ein. Dieser Weg muss zielstrebig fortgeführt werden. "Angesichts steigender Ölpreise und knapper werdender Ressourcen wird die Energiefrage im Verkehrsbereich zunehmend wichtiger. Der weitere Ausbau von Elektrotankstellen wäre nicht nur aus energiepolitischer Sicht sinnvoll, sondern wäre auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Kostengünstig und ohne weitere Umstände könnte damit Niederösterreich ein klares Zeichen für die Umwelt setzen", betont der SPNÖ-Energiesprecher, LAbg. Mag. Wolfgang Motz.****

Ziel muss es sein, in allen Gemeinden Stromzapfstellen zum Laden für umweltfreundliche Elektrofahrzeuge zu haben. Je engmaschiger das Netz öffentlich zugänglicher Elektrotankstellen wird, desto mehr steigt die Einsatzmöglichkeit von Elektrofahrzeugen. "Die einmaligen Investitionskosten für die Gemeinden sind sehr bescheiden und auch ein kompletter Tankvorgang schlägt sich mit maximal 2 Euro in der Geldbörse nieder. Den Anfang könnten die mehr als 280 Klimabündnisgemeinden in Niederösterreich machen. Wenn jede Gemeinde eine öffentliche Tankstelle für Elektrofahrzeuge anbieten würde, könnte das bisherige Angebot ohne größeren Aufwand mit einem Schlag verfünffacht werden", sieht Mag. Motz eine Möglichkeit die Vorreiterrolle Niederösterreichs weiter zu stärken.

"Der Mensch beeinflusst nachweislich die Atmosphäre ganz wesentlich. In diesem Zusammenhang ist es wichtiger denn je, klimafreundlich mobil zu sein. Jedoch müssen dafür auch die Voraussetzungen passen. Nur wenn wir jetzt die richtige umweltpolitische Karte ausspielen, werden wir das Ruder noch herumreißen können. Denn unser heutiges Handeln und Tun bestimmt ganz einfach, unter welchen klimatischen Bedingungen unsere nachfolgenden Generationen leben werden", so LAbg. Mag. Wolfgang Motz abschließend.
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