ÖVP weint Krokodilstränen um Kaserne Kirchdorf

Prinz: "SPÖ ist immer für Fortbestand der Kirchdorfer Kaserne eingetreten"

Linz (OTS) - "Pühringer hat das Kasernen-Schließungspaket in Oberösterreich wörtlich als ein gutes Ergebnis bezeichnet, Strugl sprach sogar von einem Erfolg und auf der ÖVP-Homepage war zu lesen, dass sich Pühringer durchgesetzt habe. Wenn jetzt nach zwei Jahren plötzlich Hiesl öffentlich den Erhalt der Kaserne Kirchdorf einfordert, dann ist das völlig unglaubwürdig. Die SPÖ hingegen ist schon 2005 genauso wie heute für den Fortbestand von Kirchdorf und Oberfeld eingetreten - weil vor allem die moderne Kaserne Kirchdorf für den Katastrophenschutz in der Region Ennstal unverzichtbar ist", betont Landtagsabgeordneter Rudolf Prinz.

Das Zusperren der Kaserne Kirchdorf und des Truppenübungsplatzes Oberfeld haben ÖVP-Verteidigungsminister Platter und ÖVP-Landeshauptmann Pühringer in ihren Verhandlungen im Jahr 2005 vereinbart. "Die Landes-SPÖ hat damals schon Pühringer kritisiert, dass er auf eigene Faust ohne Einbindung der SPÖ verhandelt hat. Deshalb hat die SPÖ auch einen Initiativantrag gegen die Kasernen-schließungen in den Oö. Landtag eingebracht. Schon bisher mussten 40 Prozent der oberösterreichische Präsenzdiener ihren Dienst in anderen Bundesländern ausüben, weil in Oberösterreich nicht genügend Ausbildungsplätze vorhanden sind", so Prinz.

Mehr Ehrlichkeit und Sachlichkeit im politischen Diskurs fordert Landtagsabgeordneter Prinz von der ÖVP ein. "Die Bevölkerung weiß, dass die ÖVP mit ihrer aktuellen Kampagne gegen die Kasernenschließung von Kirchdorf nur Krokodilstränen vergießt. Wer noch vor 2 Jahren wie die Landes-ÖVP das Zusperren als Erfolg verkauft hat, dem glauben die Menschen heute nicht, dass er ehrlich für den Fortbestand von Kirchdorf eintritt. Gerade so wichtige Sicherheitsfragen wie der regionale Katastrophenschutz dürfen von der ÖVP nicht für politisches Kleingeld missbraucht werden".

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