ÖAMTC: Eingesperrte Autoschlüssel häufigste Pannenursache zu Ferienbeginn

Vorsicht Stressfalle - nicht versuchen, das Ferienziel in Rekordzeit zu erreichen

Wien (OTS) - In manchen Familien liegen die Nerven schon vor der Abreise in die Semesterferien blank. "Gerade dann, wenn man noch schnell ein letztes Mal alles checken will, passiert das Malheur: Man läuft zwischen Fahrersitz und Kofferraum hin und her und sperrt sich in der Hektik aus dem Auto aus", weiß Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. Seit heute, Freitag, stehen die Pannenfahrer daher verstärkt im Einsatz.

ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa gibt Tipps, wie man die größten Stressfallen meidet und sich auch bei längerer Anreise in den Ferienort die Stimmung nicht verderben lässt.

* Stressfalle Nummer eins: Staus. Mit verstärktem Verkehrsaufkommen ist jedenfalls zu rechnen. Unbedingt das Radio einschalten und sich via Verkehrsfunk über die aktuelle Verkehrslage informieren. "So kann man sich noch rechtzeitig für Alternativrouten entscheiden", sagt Donosa.

* Stressfalle Nummer zwei: Streit unter den Mitfahrern. Auf engstem Raum fängt man im Auto leicht an zu streiten, vor allem, wenn unterschiedliche Bedürfnisse aufeinanderprallen. Der eine muss auf die Toilette, der andere hat Durst und der Dritte will so rasch wie möglich am Urlaubsort ankommen. Daher: Auf der Fahrt für gute Stimmung sorgen, Zeit für Gespräche nutzen und aufeinander Rücksicht nehmen. Konflikte keinesfalls im Auto austragen.

* Stressfalle Nummer drei: Platzmangel. Alle im Auto sollen bequem Platz haben. Gepäckstücke so verstauen, dass bei einem abrupten Bremsmanöver nichts durchs Auto fliegt. Schwere Gepäckstücke im Kofferraum möglichst an der Rückseite der hinteren Sitzbank verstauen. Leichte Gegenstände kann man darauf oder davor schlichten. Wenn das Auto über Dachbox oder Dachträger verfügt, muss die höchstzulässige Dachlast beachtet werden. Wichtig ist, dass sämtliche Dachträger fest am Dach montiert sind und dass Fahrweise und Tempo angepasst sind.

* Stressfalle Nummer vier: Quengelnde Kinder. Spiele während der Fahrt heben die Stimmung. "Wichtig sind Bewegungspausen. Kinder haben einen starken Bewegungsdrang. Das Auto ist der falsche Ort zum Umhertollen. Während der Fahrt müssen Kinder immer im Kindersitz angeschnallt bleiben. Bewegungsspiele auf einer Raststation oder am Parkplatz fordern die Kinder. Sie werden bei der Weiterfahrt ruhiger, wenn sie sich vorher austoben konnten", rät die ÖAMTC-Verkehrspsychologin.

* Stressfalle Nummer fünf: Leerer Magen und zu wenig Flüssigkeit. Vor der Fahrt noch eine Kleinigkeit essen. Ausreichend Getränke mitnehmen. Brote, Kekse und frisches Obst stillen den kleinen Hunger zwischendurch. "Kleine Snacks verkürzen die Zeit und halten Kinder bei Laune", so Donosa.

* Stressfalle Nummer sechs: Fahrt in Rekordzeit zurücklegen wollen. Die Reisezeit immer großzügig einteilen. Davor, sich gegenseitig mit Rekordfahrtzeiten übertrumpfen zu wollen, rät die ÖAMTC-Expertin ab. "Um sicher ans Ziel zu kommen, fährt man mit angepasster Geschwindigkeit und mit genügend Abstand zum Vordermann." Regelmäßig Pausen einlegen!

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