FCG/vida: Wo sind die Vorteile der Arbeitszeitflexibilisierung???

Für Alfred Gajdosik bringt die geplante Arbeitszeitflexibilisierung keine zusätzlichen Arbeitsplätze.

Wien (FCG) - "Mir ist klar, dass sich die Industrie über die neue Regelung erfreut zeigt. Durch die Flexibilisierung ersparen sich die Firmen eine Schicht. Die dadurch entstehenden Ersparnisse für die Firmen kommen schlussendlich wieder nur diesen zu Gute und nicht den Arbeitnehmer/innen. Und durch solche Regelungen können neue Arbeitsplätze geschaffen werden? Ich kann mir das nicht vorstellen", kritisiert FCG/vida-Vorsitzender Alfred Gajdosik abermals die geplante Regelung.

Für Gajdosik ist klar, dass Bundesminister Bartenstein mit dieser Lösung nur die Arbeitgeber/innen bedient und die Arbeitnehmer/innen wieder einmal auf der Strecke bleiben. Wenn jetzt auch noch die Zuschläge für Mehrarbeit fallen, bleibt für die Dienstnehmer/innen am Ende des Monats auch noch weniger über. Gajdosik stellt sich hier die Frage, ob es auch Vorteile gibt.

"Weniger Freizeit bedeutet gleichzeitig mehr Stress und der führt zu vermehrten Krankenständen. Es traut sich schon jetzt niemand in Krankenstand zu gehen, da die Arbeitnehmer/innen dann Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Wir können das Rad der Zeit nicht um 100 Jahre zurückdrehen. Damals wurde 12 Stunden am Tag und das 6 Tage die Woche gearbeitet und was das für die Lebensqualität der Arbeitnehmer/innen bedeutet muss ich wohl nicht erklären", so Gajdosik abschließend.

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