Ferienzeit heißt auch Hochsaison für Einbrecher

Das Bundeskriminalamt warn vor Einbrüchen in den Semesterferien

Wien (OTS) - Ferien - während sie ihre Sachen für den verdienten Urlaub packen, rüsten andere zum Einbruch. Kriminelle rücken jetzt wieder vermehrt zu ihren Tatorten - leer stehenden Häusern und Wohnungen - aus. Ein Einbruch in die eigenen vier Wände bedeutet für viele Menschen einen großen Schock. Dabei macht die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oft mehr zu schaffen als der materielle Schaden.

Obwohl es besonders erfreulich ist, dass die Haus- und Wohnungseinbrüche im Jahr 2006 (2006: 17.493 - 2005: 19.753) gesunken sind, rät das Bundeskriminalamt zur Vorsicht. Einbrecher nehmen immer den leichtesten Weg in ein Haus oder Wohnung.
In Wohnungen wird überwiegend über die Eingangstüren eingebrochen. Bei Einfamilienhäusern sowie den unteren Etagen von Mehrfamilienhäusern hingegen erfolgt der Einbruch vorwiegend über Fenster und Terrassentüren. Weit über die Hälfte der Fenster, Fenstertüren und Türen werden mit einfachen Hebelwerkzeugen aufgebrochen, oder je nach Gelegenheit auf andere Weise mit einfachen Hilfsmitteln geöffnet.

Viele Haus- und Wohnungsbesitzer wissen nicht, dass man sich durch simple Sicherheitsvorkehrungen schützen kann. Manche davon gibt´s zum Nulltarif:

  • Wenn man verreist, sollten Nachbarn, Freunde oder Bekannte gebeten werden, auf Wohnung oder Haus aufzupassen. Diese Vertrauensperson sollte gelegentlich die Rollläden hochziehen und runterlassen und am Abend ab und zu das Licht ein- und ausschalten. Auf diese einfache Art und Weise kommen Einbrecher weniger auf den Gedanken, dass niemand anwesend ist.
  • Überfüllte Briefkästen, vor der Türe aufgestapelte Zeitungen und ungekehrter Schnee vor dem Haus sind für einen Einbrecher willkommene Hinweise. Die Vertrauensperson sollte in kurzen Abständen den Briefkasten leeren und eventuell den Schnee entfernen.
  • Fenster und Balkontüre müssen verschlossen sein. Die besten Schlösser an der Eingangstüre wären sonst nutzlos.

- Schließlich sollte auf jeden Fall vermieden werden, dass die Abwesenheit durch Hinweise, wie Notizen an der Haustüre oder Nachrichten auf dem Telefonanrufbeantworter verraten wird.

Service: Auf der Homepage des Innenministeriums www.bmi.gv.at/praevention finden Sie weitere Tipps zur Vermeidung von Einbrüchen.

Rückfragen & Kontakt:

Bundeskriminalamt
Oberst Helmut Greiner
Tel.: 0664/813 21 28

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