Krainer zu FMA-U-Ausschuss: ÖVP legt lange Zeugenliste vor - Ausschuss wird bis in den Juni dauern

SPÖ unterstützt alle Maßnahmen zur Aufklärung bei der Bankenaufsicht - ÖVP dürfte Ausschuss nun doch ernst nehmen

Wien (SK) - "Ein klein wenig wundere ich mich schon, dass die ÖVP nun den FMA-Untersuchungsausschuss zeitlich in die Länge strecken will, nachdem die ÖVP auf Sekretäreebene für den Themenbereich Atomic zwei bis drei zusätzliche Ausschusstage vorgeschlagen hat", sagte der SPÖ-Fraktionsführer im FMA-Untersuchungsausschuss Jan Krainer Freitag vor Beginn des Ausschusses. "Für uns ist das kein Problem, denn alle Fragen, alle Erhebungen, die zur Aufklärung in dieser Angelegenheit beitragen, werden von uns unterstützt." Die Verwunderung ergibt sich dadurch, weil es der ÖVP bislang nicht schnell genug gehen konnte, um diesen U-Ausschuss zu beenden; sie wollte ihn sogar schon zu Weihnachten abgeschlossen sehen", erinnerte Krainer. Nun, so vermutet der SPÖ-Fraktionsführer, werde sich der Ausschuss wohl bis in den Juni ziehen. ****

Zudem zähle der Themenkomplex Atomic zum Randbereich in diesem aufzuklärenden Bankenaufsichts/FMA-Gestrüpp. Denn bei der Atomic-Pleite handelt es sich nicht primär um ein Problem der Bankenaufsicht, sondern bestenfalls um eines der Justiz, sagte Krainer. "Ich freue mich aber, dass die ÖVP den Ausschuss in seiner Bedeutung nun ernster nehmen dürfte, als es zu Beginn der Ausschusstätigkeit den Anschein hatte", schloss Krainer. (Schluss) js/mp

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