Neues Volksblatt: "Schwarz-Grün" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 1. Februar 2007

Linz (OTS) - Gut drei Jahre ist es her, dass Schwarz und Grün in Oberösterreich politisch zusammengefunden haben. Die Halbzeit der Landtagsperiode ist natürlich die Zeit der Bilanzen - die sich, wie man an den Arbeitsmarktdaten nahe der Vollbeschäftigung unschwer erkennen kann, durchaus sehen lassen können - und der Ausblicke. Daneben ist es aber auch ganz amüsant, nachzulesen, was zu Beginn von Schwarz-Grün gesagt und geschrieben wurde.
"Missachtung des Wählerwillens" , tobte die SPÖ - das ist jene Partei, die nach der letzten Nationalratswahl gezeigt hat, was Missachtung des Wählerwillens wirklich bedeutet.
Und der damalige SPÖ-Bundesgeschäftsführer und heutige Chef über die Abfangjäger Norbert Darabos sorgte sich um die Grünen, die als Koalitionspartner der ÖVP deren "neoliberalen Kurs" mitragen müssten. Das sagte einer, dessen Genossen mit dem Verkauf der Gewerkschaftsbank an einen US-Investmentfonds die für gestandene Sozis schlimmste aller neoliberalen Sünden begangen haben.
Und was ist mit Schwarz-
Grün heute, drei Jahre später? Das Experiment ist, wie man sieht, gelungen - im Gegensatz zu dem, was die Roten in dieser Zeit vermurkst haben.

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