ÖVP Wien zu Geriatriezentrum Liesing: Alternativstandorte prüfen

Anrainer-Proteste ernst nehmen

Wien (VP-Klub) - Verständnis für die Proteste der Anrainerinnen und Anrainer gegen den geplanten Ausbau des Geriatriezentrums im Liesinger Schlössl kommt von LAbg. Alfred Hoch, Planungssprecher der ÖVP Wien, sowie von LAbg. Roman Stiftner, Umweltsprecher der ÖVP Wien und Bezirksparteiobmann der ÖVP Liesing. "Das Liesinger Schlössl zu einem Pflegeheim mit 350 Betten umzubauen, widerspricht nicht nur einer modernen Altenpflege, sondern ist auch angesichts der einhergehenden Vernichtung von Grünraum mitten im Bezirk zu verurteilen", hält Stiftner fest, der sich gegen das geplante Projekt in Liesing in der derzeit projektierten Form ausspricht und diesbezüglich ein rasches Umdenken der Zuständigen der Stadt Wien fordert.

Für Hoch wäre es ein Gebot der Stunde, dass die Wiener SPÖ alternative Standorte in Betracht zieht: "Es gibt weit bessere Standorte, an denen man kleinere und bedarfsgerechtere Pflegeeinrichtungen errichten könnte, die sich zudem besser ins Umfeld integrieren." Beispiele dafür wären eine renovierungsbedürftige Wohnanlage Ecke Breitenfurter Straße/Rodauner Straße, ein Grundstück bei der Lastenstraße sowie die Liesinger Brauereigründe. Besonders verwerflich ist für Hoch die Tatsache, dass heute Bedienstete des bestehenden Geriatriezentrums in einer Art Demonstration während der Dienstzeit gegen die berechtigten Anraineranliegen auftraten, um die Pläne der Stadtverwaltung zu verteidigen.

"Die Wiener SPÖ soll die Proteste der Anrainerinnen und Anrainer gegen den Umbau des Liesinger Schlössls ernst nehmen und Alternativen prüfen, statt an dem Projekt stur festzuhalten und es schönzureden", schließen Hoch und Stiftner unisono.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0006