Leitl : Neues flexibleres Arbeitszeitgesetz soll schon bis Herbst beschlossen sein

Wirtschaftskammer-Präsident freut sich über Tempo von Minister Bartenstein: Sozialpartner werden sich konstruktiv an Gesetzwerdung beteiligen

Wien (PWK068) - Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl begrüßt, dass bereits in den kommenden Wochen auf Regierungsebene die Arbeit an einem neuen flexibleren Arbeitszeitgesetz aufgenommen wird:
"Schon das gemeinsame Papier der Sozialpartner "Wachstum und Beschäftigung" wurde in das Regierungsprogramm aufgenommen. Die Sozialpartner werden sich auch jetzt konstruktiv und zukunftsorientiert in den Gesetzeswerdungsprozess einbringen. Ich bin froh, dass Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein hier klare Prioritäten setzt und Gas gibt."

Leitl hebt insbesondere in der bisherigen Sozialpartner-Einigung zu flexibleren Arbeitszeiten die Fixierung einer 10-Stunden-Normalarbeitszeit bei Gleitzeit sowie die Möglichkeit, eine Viertage-Woche auf Betriebsebene einzuführen, hervor. Außerdem soll es in Zukunft die Möglichkeit geben, eine 12-Stunden-Tagesarbeits- und 60-Stunden-Wochenarbeitszeit für 24 statt bisher 12 Wochen im Jahr auf Betriebsebene zu vereinbaren.

Leitl pocht auf eine rasche Umsetzung offensiverer und flexiblerer gesetzlicher Rahmenbedingungen: "Österreichs Betriebe stehen im globalen Wettbewerb. Um hier erfolgreich bestehen zu können, müssen sie flexibler als jetzt agieren können. Bereits bis Herbst sollte daher das neue Gesetz im Parlament beschlossen werden."

Der Wirtschaftskammerpräsident begrüßt auch den heutigen Regierungsbeschluss, die Arbeit des Regierungsbeauftragten Egon Blum zu verlängern. Die Ausdehnung des Blum-Bonus bis Juni 2008 wird sich genauso positiv wie die geplante Lockerung des Kündigungsschutzes auf die Lehrlingsbeschäftigung der kommenden Jahre auswirken. (RH)

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