Scheele: Druck der Industrielobby standhalten

EU-Ziele zum Klimawandel dürfen nicht verwässert werden

Wien (SK) - "Autoabgase tragen sehr stark zum Klimawandel bei. Nur eine europaweit einheitliche Regelung, wie sie auch von der EU-Kommission vorgeschlagen wird, kann zu Verbesserungen führen. Das kurzsichtige und rein auf Profit ausgerichtete Denken der Autoindustrie ist in diesem Zusammenhang grob fahrlässig", kritisiert die Delegationsleiterin der SPÖ-Europaabgeordneten, Karin Scheele, als Mitglied des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments die Position der Autoindustrie in dieser Frage. Gleichzeitig appelliert sie an die Industrie, aber auch die deutsche Bundeskanzlerin, die ebenfalls den Standpunkt der Autobranche vertritt, einen raschen Umdenkprozess einzuleiten. ****

Der Vorschlag der EU-Kommission, den Kohlendioxid-Ausstoß von Neuwagen ab dem Jahr 2012 im Schnitt auf 120 Gramm pro Kilometer zu reduzieren, ist für Scheele sehr begrüßenswert. "Diese Maßnahmen sind absolut gerechtfertigt. Dem Druck der Autoindustrie, diese Ziele zu verwässern, darf nicht nachgegeben werden", fordert Scheele. "Dieser Schritt ist wichtig, um das von der EU-Kommission angepeilte Ziel einer Senkung der durch Energieverbrauch in der EU bedingten Treibhausgasemissionen um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 zu erreichen", ist die SPÖ-Europaabgeordnete überzeugt. (Schluss) ps/mp

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