Bartenstein: Regierungsbeauftragter Blum wird verlängert

Österreich bei Jugendbeschäftigung im europäischen Vergleich hervorragend

Wien (BMWA - OTS) - "Die Verlängerung des erfolgreichen Blum-Bonus ist unbestritten und gewährleistet", betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein beim Pressefoyer nach dem heutigen Ministerrat. Als wichtiges und richtiges Signal für den Schwerpunkt in Sachen Jugendbeschäftigung sei heute im Ministerrat die Verlängerung des Regierungsbeauftragten für Jugendbeschäftigung Egon Blum als Regierungsbeauftragter beschlossen worden. Neben dem nach Egon Blum benannten Ausbildungsbonus für zusätzliche Lehrlinge setze die Bundesregierung auch weitere Akzente im Bereich der Jugendbeschäftigung, verwies Bartenstein auf die Stärkung von überbetrieblichen Ausbildungsverbünden und die Forcierung von Lehre und Matura. "Zur Zeit befinden sich rund 10.000 junge Menschen auf dem Weg zur Berufsmatura", so Bartenstein. ****
Es sei bisher schon viel getan worden im Bereich der Jugendbeschäftigung, so Bartenstein weiter. In Richtung Wirtschaft sprach er ein "großes Danke" aus. Denn allein im letzten Jahr sei die Zahl der in Ausbildung befindlichen Lehrlinge um 2,9 Prozent gestiegen. "Rund 126.000 Lehrlinge zum Stichtag Ende Dezember 2006 sind ein hervorragender Wert, die Zahl der Lehrstellen steigt wieder, nachdem wir in den Jahren zuvor zum Teil rückläufige Zahlen hatten", so Bartenstein. Besonders in den Sparten Gewerbe, Handel und Tourismus sehe es gut aus. "Dort ist die Lehrlingsausbildung zuhause und es geht deutlich nach oben." Wer in fünf Jahren qualifizierte Fachkräfte haben wolle, müsse bereits "heute oder noch besser gestern" damit beginnen sie auszubilden - "das wissen die klein- und mittelständischen Unternehmen".
"Im europäischen Vergleich stehen wir bei der Jugendbeschäftigung hervorragend da", betonte Bartenstein. Unverständlich sei für ihn bis heute, "warum alles was in Skandinavien passiert, sakrosankt dargestellt wird". Denn im Bereich der Jugendbeschäftigung stehe Österreich "ein gutes Stück besser" da. Bartenstein: "Wir haben die drittniedrigste Jugendarbeitslosenquote im EU-Vergleich." Österreich liegt im EU-Vergleich mit einer Quote von 8,9 Prozent nur knapp hinter den Niederlanden und Dänemark aber deutlich unter dem EU-27-Schnitt von 17 Prozent und auch deutlich vor den skandinavischen Ländern Schweden und Finnland mit einer Quote von 16,7 Prozent bzw. 17,7 Prozent.
Aus budgetärer Sicht werde die aktive Arbeitsmarktpolitik auf dem Niveau des Vorjahres fortgeführt, so Bartenstein. "Das heißt für die nächsten Jahre plus 204 Millionen Euro." Neben der aktiven Arbeitsmarktpolitik sei auch das Wirtschaftswachstum ein großes Anliegen, sagte Bartenstein. Er halte auf Basis der Prognosen der Wirtschaftsforscher drei Prozent Wachstum im Jahr 2007 in Österreich für möglich. Vizekanzler Molterer habe nach seiner Rückkehr vom Ecofin in Brüssel berichtet, dass auch auf europäischer Ebene die Zeichen auf Wachstum stehen. "Es sieht gut aus, und ein gutes Wirtschaftswachstum ist die beste Voraussetzung um das Ziel von Vollbeschäftigung bis 2010 zu erreichen", so Bartenstein abschließend.

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