Grüne Wien: Verstärkte Investition in "Migrantenviertel" tut not

Korun: Stadt Wien hat mit Folgen ihrer desintegrativer Wohnpolitik zu kämpfen

Wien (OTS) - "Die heute vorgestellte Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur Wohnsituation von ex-jugoslawischen MigrantInnen in Wien belegt die jahrzehntelang versäumte Integrationswohnpolitik des "roten Wien". Es ist nämlich das "Verdienst" der SPÖ, ArbeitmigrantInnen 43 Jahre lang weitestgehend aus dem Gemeindebau draußen gehalten zu haben. Heute zeigt die Akademie der Wissenschaften die Folgen dieser Politik auf:
Konzentration von MigrantInnen auf wenige Bezirke/Wohngegenden, das weitgehende Fehlen von MigrantInnen in Wohngegenden, die attraktiver geworden sind, und die Verschlechterung ihrer Wohnsituation", kritisiert die Integrationssprecherin der Grünen Wien, Alev Korun.

Schon vor einem halben Jahr haben die Grünen den Wohnbaustadtrat gefragt, was die Stadt Wien für eine bessere räumliche Verteilung von MigrantInnen und vor allem für eine bessere soziale Durchmischung tue. Die Antwort von Stadtrat Faymann war: alles bestens, es wird auf die soziale Durchmischung geachtet.

"Die Stadt Wien sollte nicht mehr die Augen zumachen vor der Tatsache, dass MigrantInnen weit schlechtere Wohnverhältnisse haben als nicht Zugewanderte. Neben Blocksanierungen und mehrsprachiger Mediation muss die Politik auch an der Verbesserung der Einkommensverhältnisse von MigrantInnen arbeiten, um sie aus der Armut herauszuholen. Aber die SPÖ hat wieder einmal auf das Prinzip 'Wer hier lebt, sollte hier auch legal arbeiten dürfen' vergessen, diesmal im neuen Regierungsprogramm", schließt Korun.

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