Gute Aussichten für den Fitnessmarkt

Span: Immer mehr Frauen stürmen die Fitnesstempel - "Fitness Guide 2007" präsentiert

Wien (PWK066) - Vergleiche mit aktuellen Zahlen aus Europa zeigen, dass der heimische Fitnessmarkt auf hohem Qualitätsniveau überdurchschnittlich gut entwickelt ist. 400.000 Österreicherinnen und Österreicher besuchen regelmäßig Fitnesseinrichtungen. Eine Fitnessanlage hat im Schnitt rund 1.000 Mitglieder, die einen durchschnittlichen Monatsbeitrag von 50 Euro bezahlen. "Aus der Randsportart Fitness ist ein Lifestyle-Trend geworden, Fitnesstraining ist für viele Menschen ein integrierender Bestandteil ihres Lebens", erklärte der Obmann des Fachverbandes der Freizeitbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Gerhard Span, Dienstag Abend in einem Pressegespräch.

Bemerkenswert, so Span, ist die Tatsache, dass zunehmend auch Frauen in die Fitnesstempel strömen. Frauen stellen heute, anders als in früheren Jahren, rund die Hälfte aller Besucher. Ihr Anteil lag 2006 bei 48,5 Prozent, wobei die Pro-Kopf-Ausgaben von Frauen bereits 53 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche erreichen, Dieser ist von 143 Millionen (2003) auf 187,6 Millionen (2006) angewachsen. Die Zahl der Mitglieder in den heimischen Fitnessbetrieben steigt, so Span weiter, jährlich um etwa fünf Prozent.

Auf der anderen Seite verringert sich die Zahl der Betriebe, viele kleinere Unternehmen fallen weg. "Dieser Konsolidierungsprozess wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen", vermutet der Branchensprecher. Kleinere Studios bis 200 m2 haben eine schwierige Ausgangsposition, da die unterschiedlichen Kundenerwartungen auf kleinem Raum kaum umsetzbar sind. Studios bis 1.000 m2 haben durch die Besetzung einer Nische oder die Spezialisierung in bestimmten Bereichen gute Chancen, am Markt erfolgreich zu bestehen. Die besten Voraussetzungen dürften allerdings Anlagen haben, die größer sind als 1.000 m2. Sie können, so Span, durch eine "multifunktionale Angebotspalette" den steigenden Kundenansprüchen am besten gerecht werden.

Denn genauso wie anderer Branchen ist auch die Fitness einem starken Mode- und Trenddiktat unterworfen. War beispielsweise das "Bodybuilding" vor einigen Jahren noch sehr beliebt, so sind heute "Bodystyling" oder "Bodyshaping" gefragt, die auf eine ausgewogene Körperkomposition und weniger auf "Muskelspiele" setzen. Auch sind wiederentdeckte "alte" - und nun kommerzialisierte - Bewegungsformen wie "Pilates" (eine vom 1967 verstorbenen Deutschen Josef Hubert Pilates erdachte Bewegungsform) oder das Tausende Jahre alte "Yoga" in alle seinen Abwandlungen heute sehr "trendy", erklärte Span anlässlich der Vorstellung des neuen "Fitness Guide 2007"

Das im KGV-Verlag erschienene Buch biete, so Span, eine aktuelle Übersicht über die Angebote der heimischen Fitnessbranche. Das von Gesundheits-Autor Bernd Tschiltsch verfasste Nachschlagewerk, nach Angaben von Verleger Germanos Athanadiadis der einzige umfassende Wegweiser in Buchform durch die heimische Fitnesslandschaft, listet 333 Fitnessanlagen auf. Piktogramme erlauben eine rasche Übersicht über das Angebot der angeführten Fitness-Studios. Alle Betriebe haben die für die Aufnahme in den Führer notwendigen Qualitätskriterien erfüllt und gelten aus Sicht des Herausgebers somit als "empfehlenswert". Zusätzlich enthält der Guide eine Auswahl an Hotels und Thermen, die ein komplettes und modernes Fitnesscenter unter ihrem Dach beherbergen. (hp)

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